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Weinverkostungen

23. Mrz - 13:00 - 23. Mrz 2024 - 20:00

Baronenhaus
Gewölberaum / Foyer
Marktgasse 73
9500 Wil

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Traminer Söllneräcker Pamhagen

, 0.75 l

CHF19.50

Nicht vorrätig

Alkoholgehalt

Grösse

0.75 l

Temperatur

Traubensorte

Verschluss

Korken

Weinart

Weinregion

Winzer

Restzucker

trocken

Beschreibung
Ein toller österreichischer Sekt, hergestellt nach der méthode traditionelle, der klassischen Flaschengärung – die im Keller dafür sorgt, dass die erstklassischen Grundweine dann zu dieser aussergewöhnlichen Sektspezialität heranreifen und sein feines, unvergleichliches Mousseaux entwickeln kann.
Leuchtendes Gelbgrün, Silberreflexe, feines Mousseux. Reife gelbe Tropenfrucht, reife Litschis, ein Hauch von Eibischteig, Nuancen von gekochtem Rhabarber, etwas Mango. Stoffig, elegant, feine gelbe Birnenfrucht, frischer Säurebogen, mineralisch, klarer Sortencharakter, bleibt gut haften, zarter Blütenhonig im Nachhall, facettenreicher Speisenbegleiter.

Rebsorten:  100% Traminer – Lage Söllneracker Pamhagen

Ausbau: méthode traditionelle – Flaschengärung

Trinktemperatur: 10 – 12 °C

Genussvoll zu

perfekt als Aperitif oder als Speisenbegleiter, z.B. Hummer, Krustentiere

Falstaff: 93 Punkte

 

Szigeti Sektkellerei

Sektkellerei

Seit der Gründung der Kellerei Szigeti im Jahr 1991 hat es sich Peter Szigeti zur wichtigsten Aufgabe gemacht, die sortentypischen Eigenschaften der Rebsorten in seinen Produkten einzufangen.

Zur Herstellung verwendet man ausschließlich handverlesene, sonnengereifte Trauben, die zum größten Teil aus der direkten Nachbarschaft, der Region Neusiedler See/Seewinkel, kommen. Das spezielle Mikroklima und die vielen Sonnenstunden in dieser Region geben dem Wein seinen besonderen Geschmack. Peter Szigeti verbringt zusammen mit seinem Kellermeister viel Zeit in den Weingärten seiner Partner und Lieferanten, um sicher zu stellen, dass die Trauben den hohen Qualitätsansprüchen entsprechen und der sortentypische Charakter der Rebsorten so auch im Sekt voll zur Geltung kommen kann.

Hergestellt wird Szigeti-Sekt ausschließlich nach der „Méthode Traditionnelle“, der klassischen Flaschengärung – die sorgt im Keller dafür, dass die erstklassigen Grundweine dann zu außergewöhnlichen Sektspezialitäten heranreifen und Szigeti-Sekt sein feines, unvergleichliches Mousseux entwickeln kann.

Wissenswertes

Jahrhundertealtes Know-how aus der Champagne, gepaart mit neuester Technik und Ideen: so produziert Szigeti feinsten Sekt und Frizzante in Gols. Die Sektkellerei wurde in Frankreich, der Heimat der besten Schaumweine der Welt, geplant und konzipiert.

Was der alte Pater „Dom Perignon“ verhindern sollte, wurde 100 Jahre später ein Welterfolg – die Perlen im Champagner. Vor über 300 Jahren wurde der stille Wein aus der Champagne nach England exportiert und erlebte während des Transports auf Grund des noch vorhandenen Zuckers eine unerwünschte Nachgärung. Dom Perignon forschte und arbeitete sein Leben lang im Weinkeller um dies zu verhindern. Als er aber den ersten moussierenden wohlschmeckenden Champagner verkostete, tat er einen legendären Ausspruch: „Brüder kommet – ich glaube ich trinke Sterne!“ Die „Méthode Champenoise“ oder „Méthode Traditionnelle“ wurde geboren und ist seither die einzig wahre Methode zur Herstellung schäumender Weine. Eine arbeitsintensive Prozedur begleitet die Traube auf ihrem Weg von der Rebe in die Flasche:

Eigentlich wird die Qualität des Sekts im Weingarten geboren – die Trauben entscheiden letztendlich alleine darüber. Die geernteten Trauben werden gerebelt, das heißt von den Stielen befreit und dann schnell, aber sanft gepresst. Wir achten darauf, dass nur die ersten 2/3 Most Verwendung für die Versektung finden, in dem sich kaum Gerb- und Bitterstoffe befinden. Der gewonnene Most bekommt über Nacht Zeit, damit die groben Trübstoffe zu Boden sinken können, die dann getrennt werden. Dieser fast klare, frische Most wird anschließend gekühlt und langsam vergoren. Die Hefe nährt sich vom natürlichen Zuckergehalt der Traube und verwandelt ihn in Alkohol. Anschließend werden die Weine nach kurzer Lagerung filtriert und auf die Füllung vorbereitet.

Die zweite Gärung findet dann in der Original-Flasche statt. Dafür wird dem Wein Zucker und Hefe zugesetzt, in Sektflaschen gefüllt und mit einem Kronenkorken verschlossen. Durch die Gärung in der Flasche  – der Zucker wird von der Hefe zu Ethanol und Kohlendioxid (was den Wein schäumen lässt) umgewandelt – steigt der Alkoholgehalt um rund 1,2 Vol% an und ein Druck von 6 bis 7 Bar entsteht. Die Sekte lagern dann auf dem Hefedepot „sur lie“ mindestens 9 Monate, manchmal auch bis zu 10 Jahren. Während dieser Reifung entsteht das typische „Champagnerbukett“: Die Hefezellen platzen auf – ein Vorgang den man Autolyse nennt – und geben dem Sekt sein spezielles feines Hefearoma. Je länger der Sekt reift und lagert, desto üppiger wird das Bukett und desto kostbarer ist das perlende Getränk.

Mit dem Kopf leicht schräg nach unten werden sie dann gerüttelt, damit sich das Hefedepot löst und in den Flaschenhals gleitet, damit der Sekt nicht trüb bleibt. Das Rütteln wurde früher von Hand ausgeführt und erforderte viel Übung. Ein guter Rüttler schaffte bis zu 30.000 Flaschen pro Tag. Heute wird die Arbeit großteils von Maschinen erledigt, die die Flaschen per Computerprogramm mit Achteldrehungen von der waagrechten Position senkrecht auf den Kopf stellen. Dieser Vorgang dauert rund 2 Tage, bis die Hefe gänzlich von der Flaschenwand in den Flaschenhals gerutscht ist.

Der letzte Schritt in dem komplizierten Verfahren ist das „Degorgieren“. Der Flaschenhals wird in einem Minus 22 Grad kalten Solebad soweit abgekühlt, dass das Hefedepot im Flaschenhals zu einem Eispfropfen gefriert. Dieser „schießt“ beim Öffnen des Kronenkorken dann heraus und der klare Sekt bleibt in der Flasche. Beim Degorgieren geht immer etwas Sekt verloren, daher müssen die Flaschen wieder aufgefüllt werden. Das ist der letzte Schritt der Sektbereitung und das Geheimniss des Kellermeisters: Die Dosage. Das bedeutet, dem Sekt wird eine kleine Menge „Liqueur d’expedition“ zugesetzt, ursprünglich ein Gemisch aus Zucker und Wein, die dem Sekt seine endgültige Geschmacksrichtung von Brut (trocken) bis dry (lieblich) gibt. Steht „Non Dosage“ oder „Zero Dosage“ auf der Flasche, wurde nur mit dem Grundsekt aufgefüllt. Wir verwenden für unsere Dosagen nur ausgesuchte, edelsüße Prädikatsweine (Auslese, Eiswein, Spätlese) aus unserer Region und unseren ganz speziellen „Likör des Hauses“. Die Flaschen werden anschließend verkorkt und verdrahtet, nach dem Etikettieren und einer kurzen Lagerzeit kommt der Sekt dann in den Verkauf.

0 bis 3 g/l: naturherb (brut nature)

0 bis 6 g/l: extra herb (extra brut)

0 bis 12 g/l: herb (brut)

12 bis 17 g/l: extra trocken (extra dry)

17 bis 32 g/l: trocken (dry)

32 bis 50 g/l: halbtrocken (medium dry)

über 50 g/l: mild (sweet, doux)

Sekt und Champagner wird in verschiedenen Flaschengrößen angeboten. Die Standardgröße ist die 0,75-Liter-Flasche. Für die anderen Flaschengrößen haben sich eigene Bezeichnungen etabliert – biblische Namen.

3 Liter Jeroboam

4,5 Liter Rehoboam

6 Liter Methusalem

9 Liter Salmanazar

12 Liter Balthazar

15 Liter Nebukadnezar

18 Liter Salomon

Die Herstellung von Flaschen jenseits der Jeroboam ist aufwändig und daher teuer. Dementsprechend sind Champagner und österreichischer Sekt in solchen Flaschengrößen nur selten erhältlich. Die Flaschengröße hat einen hohen Einfluss auf die geschmackliche Qualität. Die gleiche Cuvée schmeckt aus der Magnum-Flasche in der Regel deutlich harmonischer als aus der 0,75-Flasche und reift und entwickelt sich noch besser je größer die Flasche ist. Die Sektkellerei Szigeti füllt und gärt als einzige Kellerei in Österreich Großflaschen von der 1,5 Liter bis zu 15 Liter nach der „Méthode Traditionnelle“.

Neusiedlersee

Das Weinbaugebiet Neusiedlersee im Osten des Neusiedler Sees reicht von den Hügeln und der großen Weinstadt Gols über den flachen Heideboden bis hinunter in den melancholischen Seewinkel. Auf 6.675 Hektar Rebfläche reift hier an den Ufern des flachen Steppensees eine große Sortenvielfalt heran.

Seit März 2012 steht die neue Neusiedlersee DAC für die vom Klima und Boden geprägten fruchtigen und harmonischen Rotweine der Sorte Zweigelt, die es auch mit der Zusatzbezeichnung Reserve als Zweigelt-dominierte Cuvée gibt. Dabei umfasst das Gebiet für Neusiedlersee DAC den politischen Bezirk Neusiedl am See mit Ausnahme der Gemeinden Winden und Jois.

Die Weißweine, die mit der Herkunftsbezeichnung Burgenland weiterhin als Qualitätsweine auf den Markt kommen, bestechen durch ihren schönen Körper und Balance. Die neue Generation dynamischer Winzer des Gebiets ist vor allem mit kraftvollen Rotweinen erfolgreich, während das unvergleichliche Kleinklima im Seewinkel mit großer Regelmäßigkeit einige der größten edelsüßen Weine der Welt hervorbringt.

Sonne pur können die Reben in den weitläufigen, geschlossenen Weingärten speichern. Das voll wirksame pannonische Klima mit seinen heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern sorgt gemeinsam mit dem Neusiedler See als Temperaturregler für eine lange Vegetationsperiode. Hohe Luftfeuchtigkeit und herbstliche Nebeleinfälle begünstigen besonders in den Weingärten zwischen den zahlreichen kleinen Salzlacken („Zicklacken“) im südlichen Seewinkel die Bildung der begehrten Edelfäule (Botrytis cinerea) als Basis für höchste Prädikatsweine wie Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen, speziell auch aus der Rebsorte Welschriesling . Diese Spezialitäten haben wesentlich dazu beigetragen, den im Vergleich zu traditionsreicheren österreichischen Weinbaugebieten noch relativ jungen Seewinkel in der ganzen Welt bekannt zu machen. Die unterschiedlichen Böden – aus Löss und Lehm bis zu Sand und Schotter – lassen eine ebenso vielfältige Rebsortenpalette gedeihen.

Sind es beim Weißwein neben der Leitsorte Welschriesling vor allem Weißburgunder und Chardonnay sowie aromatische Sorten, so steht im roten Segment der Blaue Zweigelt an der Spitze, begleitet von Blaufränkisch, St. Laurent und Blauburgunder sowie internationalen Zuzüglern. Ob fruchtcharmant ausgebaut oder im Holzfass gereift, ob reinsortig oder als Cuvée – die Rotweine vom Neusiedler See sind eindeutig auf Erfolgskurs.

Als Ausgleich zum weinkulinarischen Verwöhnprogramm bieten sich Radtouren, Reiten oder Wassersport an, auch die Auswahl an Gästezimmern in jeder Kategorie lässt nichts zu wünschen übrig. Von Neusiedl und Gols am Nordufer über Podersdorf, Illmitz, Apetlon und Pamhagen im Süden bis zu Andau, Frauenkirchen oder Mönchhof im Osten des Gebietes. Kulturelle Glanzlichter setzt das Schloss Halbturn mit Ausstellungen und Konzerten rund ums Jahr.

 

Traminer (Gewürztraminer)

Beim Traminer handelt es sich um eine sehr alte Rebsorte, die sich aus der Kreuzung von Wildreben entwickelt und weltweit verbreitet hat. Der Traminer ist in der Genetik zahlreicher Rebsorten zu finden. Eine Traminervariante ist auch als ein Elternteil des Grünen Veltliners identifiziert worden.

Aperitif

Aperitifweine "öffnen" den Magen und sie bereiten ihn auf die folgenden Speisen vor.

Gleichzeitig überbrücken sie die Wartezeit bis zum Essen und regen den Appetit an. Sie sollten deshalb nicht zu schwer sein, um den Magen nicht schon vor Beginn der Mahlzeit zu belasten.

Bevorzugt geeignet sind daher eher trockene Weine mit einem höheren Säuregehalt, deren leichtere Vertreter eine leichte Mahlzeit einleiten sollten, während kräftigere Speisen auch von etwas gehaltvolleren Aperitifweinen angekündigt werden können.

Alle diese Voraussetzungen erfüllen in perfekter Form hochwertige Schaumweine, allen voran natürlich Sekte aus Österreich nach Champagner-Methode hergestellt, deren spritziger und trockener Grundcharakter förmlich nach einer nachfolgenden Speise verlangt.

Einen schönen Aperitif ergibt auch ein trockener Riesling, auch ein leichter grüner Veltliner oder auch einen leichteren Muskateller aus Österreich.

Traminer Söllneräcker Pamhagen
, 0.75 l

Nicht vorrätig