| Alkoholgehalt | |
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| Grösse | 0.75 l |
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| Traubensorte | |
| Verschluss | Korken |
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| Weinregion | |
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| Restzucker | trocken |
| Beschreibung | „100 Days“ – Ausbau des Weines auf der Feinhefe im Barriquefass für mindestens 100 Tage In der Nase eröffnen sich reife gelbe Früchte, getrocknete Apfelschalen und ein Hauch von Grapefruit, begleitet von subtilen würzigen Noten und einem Hauch von weißem Pfeffer. Am Gaumen beeindruckt der Wein mit einer cremigen Textur, die sich harmonisch mit der lebendigen Säure verbindet, und sorgt so für eine perfekte Balance. Sorte: 100% Grüner Veltliner Ernte: Anfang bis Mitte September mit sorgfältiger Selektion im Weingarten Ausbau: Der Ausbau erfolgt ohne SO2-Zusatz für mindestens 100 Tage auf der Feinhefe im gebrauchten, aber auch neuen Barriquefass. Vinifizierung: Schonende, selektive Ernte mit anschließender schonender Rebelung und offener Verarbeitung. Die Maischestandzeit in der Presse beträgt 4-6 Stunden. Nach Boden: Schottrige, sandige Böden mit teils lehmigem Untergrund prägen die Rieden im Heidebodengebiet am Rande der Parndorfer Platte, wo die Weingärten sanft zum Neusiedler See hin abfallen. Alkohol: 13,5 % Vol. Säure: 4,9 g/l Restzucker: trocken Trinktemperatur: 6 – 8°C Trinkreife: 2025 – 2033+ bei optimaler Lagerung noch länger Speiseempfehlung: exotische und asiatische Gerichte, auch ideal zu österreichischen Klassikern wie Wiener Schnitzel oder Tafelspitz mit Wurzelgemüse
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100 Days Grüner Veltliner
CHF16.00
119 vorrätig
Keringer Robert
Keringer in der Schweiz
Mit Robert Keringer verbindet uns eine langjährige Geschäftsfreundschaft. Bereits 2010 spürten wir die Weine des damals in Österreich noch wenig bekannten Robert Keringers auf und erkannten deren Potenzial. Wir importieren seine Weine nun bereits seit über 10 Jahren in die Schweiz - davon viele Jahre als Generalimporteur. Es freut uns sehr, dabei den rasanten Aufstieg von Robert Keringer zu einem international bekannten und vielfach ausgezeichneten Winzer hautnah miterleben zu dürfen.
Avinum möchte seinen Kunden nicht nur Weine bereits bekannter top Weingüter aus Österreich präsentieren, sondern vor allem auch solche von jungen innovativen und talentierten Winzern, die das Potential dazu haben - Robert Keringer ist ein gutes Beispiel dafür.
Tradition trifft Moderne
Unser Weingut liegt im Nordburgenland, in der kleinen Ortschaft Mönchhof. Hier am Westrand der Pannonischen Tiefebene hat der Weinbau große Tradition, auch in unserer Familie. Die elementaren Kräfte der Natur sind uns wohlgesonnen. Das Klima ist mild und trocken, die Böden sind fruchtbar und die Sonne scheint an rund 300 Tagen im Jahr. Das lässt Trauben von höchster Qualität gedeihen, die wir durch innovative Vinifizierungsmethoden in unseren hochmodernen Kelleranlangen zu ganz außergewöhnlichen Weinen veredeln.
Im Zeichen des Erfolgs
Als wir den Familienbetrieb im Jahr 2004 übernahmen, setzten wir uns als Ziel, außergewöhnliche Spitzenweine zu kreieren, in denen der Genießer die einzigartige Kraft der Natur zu spüren vermag. Ein großes Vorhaben, dass schon mit unserer allerersten Grand Cuvée 2004 gelungen ist. Dieser herausragende Wein aus Zweigelt und der damals noch seltenen Rathay-Rebe wurde auf Anhieb Sieger beim Salon Österreich Wein. Dieser Erfolg hat uns bestärkt, unseren Weg konsequent weiterzugehen und führte schließlich zur innovativen Weinserie „100 Days“, bei der die Trauben exakt 100 Tage mit Schalen, Kernen und Häuten im Gärtank verbleiben. Der neuerlich überwältigende Zuspruch unserer stetig wachsenden Kundschaft und zahlreiche Prämierungen bildeten den nächsten großen Meilenstein unseres jungen Schaffens. Doch selbst, wenn unsere Weine – bildlich gesprochen – abheben, bleiben wir mit beiden Beinen fest am Boden und arbeiten mit großer Freude bereits an den nächsten genussvollen Überraschungen.
Weingärten
Unsere Weingärten liegen in einem Umkreis von 10 Kilometern rund um Mönchhof. Doch so geografisch nahe, so geologisch unterschiedlich zeigen sich die Böden. Von schweren Humusböden über mineralreiche und schottrige Böden bis zu trockenen, sandigen Standorten offenbart sich hier ein Spektrum, das uns eine beeindruckende Vielfalt an Qualitäten, Geschmack und Aromen bietet.
Neusiedlersee
Das Weinbaugebiet Neusiedlersee im Osten des Neusiedler Sees reicht von den Hügeln und der großen Weinstadt Gols über den flachen Heideboden bis hinunter in den melancholischen Seewinkel. Auf 6.675 Hektar Rebfläche reift hier an den Ufern des flachen Steppensees eine große Sortenvielfalt heran.
Seit März 2012 steht die neue Neusiedlersee DAC für die vom Klima und Boden geprägten fruchtigen und harmonischen Rotweine der Sorte Zweigelt, die es auch mit der Zusatzbezeichnung Reserve als Zweigelt-dominierte Cuvée gibt. Dabei umfasst das Gebiet für Neusiedlersee DAC den politischen Bezirk Neusiedl am See mit Ausnahme der Gemeinden Winden und Jois.
Die Weißweine, die mit der Herkunftsbezeichnung Burgenland weiterhin als Qualitätsweine auf den Markt kommen, bestechen durch ihren schönen Körper und Balance. Die neue Generation dynamischer Winzer des Gebiets ist vor allem mit kraftvollen Rotweinen erfolgreich, während das unvergleichliche Kleinklima im Seewinkel mit großer Regelmäßigkeit einige der größten edelsüßen Weine der Welt hervorbringt.
Sonne pur können die Reben in den weitläufigen, geschlossenen Weingärten speichern. Das voll wirksame pannonische Klima mit seinen heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern sorgt gemeinsam mit dem Neusiedler See als Temperaturregler für eine lange Vegetationsperiode. Hohe Luftfeuchtigkeit und herbstliche Nebeleinfälle begünstigen besonders in den Weingärten zwischen den zahlreichen kleinen Salzlacken („Zicklacken“) im südlichen Seewinkel die Bildung der begehrten Edelfäule (Botrytis cinerea) als Basis für höchste Prädikatsweine wie Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen, speziell auch aus der Rebsorte Welschriesling . Diese Spezialitäten haben wesentlich dazu beigetragen, den im Vergleich zu traditionsreicheren österreichischen Weinbaugebieten noch relativ jungen Seewinkel in der ganzen Welt bekannt zu machen. Die unterschiedlichen Böden – aus Löss und Lehm bis zu Sand und Schotter – lassen eine ebenso vielfältige Rebsortenpalette gedeihen.
Sind es beim Weißwein neben der Leitsorte Welschriesling vor allem Weißburgunder und Chardonnay sowie aromatische Sorten, so steht im roten Segment der Blaue Zweigelt an der Spitze, begleitet von Blaufränkisch, St. Laurent und Blauburgunder sowie internationalen Zuzüglern. Ob fruchtcharmant ausgebaut oder im Holzfass gereift, ob reinsortig oder als Cuvée – die Rotweine vom Neusiedler See sind eindeutig auf Erfolgskurs.
Als Ausgleich zum weinkulinarischen Verwöhnprogramm bieten sich Radtouren, Reiten oder Wassersport an, auch die Auswahl an Gästezimmern in jeder Kategorie lässt nichts zu wünschen übrig. Von Neusiedl und Gols am Nordufer über Podersdorf, Illmitz, Apetlon und Pamhagen im Süden bis zu Andau, Frauenkirchen oder Mönchhof im Osten des Gebietes. Kulturelle Glanzlichter setzt das Schloss Halbturn mit Ausstellungen und Konzerten rund ums Jahr.
Grüner Veltliner
Die mit Abstand wichtigste Weißweinsorte in Österreich ist der Grüne Veltliner, der von einer Traminer Kreuzung abstammt. Auf die zweite Elternsorte weist ein jahrhundertealter Rebstock hin, der in St. Georgen im Burgenland gefunden wurde.
Herkunft
vermutlich Niederösterreich, Österreich
Abstammung
Natürliche Kreuzung von Traminer x St. Georgen
Die zweite Elternsorte – neben Traminer – wurde in St. Georgen im Burgenland gefunden. Diese Rebsorte wurde nach dem Fundort benannt, da sie nach gentechnischen Untersuchungen keiner bekannten Rebsorte zuzuordnen war. Der Grüne Veltliner ist nicht verwandt mit dem Roten und Frühroten Veltliner.
Weinbaufläche
14.423 ha, 31,0%
Der Grüne Veltliner ist die wichtigste autochthone Rebsorte in Österreich. Die stärkste Verbreitung erfuhr die Sorte in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit der Einführung der Hochkultur nach Lenz Moser. Die größten Anbauflächen befinden sich in Niederösterreich und dem nördlichen Burgenland. Vinifiziert als herkunftstypischer DAC-Wein hat Grüner Veltliner eine bedeutende Stellung in mehreren Weinbaugebieten. Die Anbaufläche hat im Zeitraum von 1999 bis 2015 abgenommen, dominiert aber noch immer die österreichische Weinbaufläche.
Blatt
mittelgroß fünfeckig bis kreisförmig, fünf- bis siebenlappig, tief gelappt, Unterseite mittelstark behaart. Typisch ist die starke weißwollige Behaarung der Triebspitze, wovon sich das Synonym Weißgipfler ableitet.
Traube
mittel bis sehr groß, mitteldicht, kegelförmig, geschultert, mit großen rundlichen bis ovalen Beeren mit grüngelber bis fuchsiggelber Färbung auf der Sonnenseite.
Reifezeit
mittel
Bedeutung, Ansprüche
Grüner Veltliner ist die mit Abstand wichtigste Weißweinsorte in Österreich und hat gegen Ende des vorigen Jahrhunderts weltweit Bekanntheit und Beliebtheit erlangt. Die Sorte ist fruchtbar und bedarf daher einer Ertragsregulierung, gedeiht besonders gut auf tiefgründigen Lössböden, verträgt Trockenheit nicht gut, ist empfindlich in der Blüte, anfällig für Peronospora, Roter Brenner und Chlorose.
Wein
Grüner Veltliner erbringt vom leichten, säurebetonten Wein bis zum hochreifen Prädikatswein alle Qualitätsstufen. Die Lage und Ertragsmenge ist sehr entscheidend für die Qualität. Erwünscht sind würzige, pfeffrige Weine oder Fruchtnoten von Steinobst.

