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St. Laurent Reserve

2016, 0.75 l

CHF19.00

114 vorrätig

Alkoholgehalt

Grösse

0.75 l

Jahrgang

Temperatur

Traubensorte

Verschluss

Korken

Weinart

Weinregion

Winzer

Restzucker

1 g/l – trocken

Beschreibung

Ein toller St. Laurent vom Neusiedlersee – 40 Monate im Barrique

 

Traubensorten: 100 % St. Laurent

Alkohol: 13,5 % vol

Restzucker: 1 g/l

Säure: 6,3 g/l

Vinifizierung: Vergärung im Stahltank unter Zuhilfenahme von Reinzuchthefen. Maischestandzeit 45 Tage

Ausbau: 41 Monate im Barrique, Abfüllung Mai 2020

Trinktemperatur: 16 – 18 °C

Trinkreife: 2022 – 2030, bei optimaler Lagerung

Verschluss: Naturkorken – „onebyone – 100 % TCA free“

Dieser St. Laurent stammt aus dem Jahr 2016 in dem wir starken Spätfrost hatten. Die Erntemenge war um etwa 70 % geringer als üblich. Dadurch kam es in der Traube zu einer Konzentration der Inhaltsstoffe.
Dieser St. Laurent ist sehr vollmundig und dicht verwoben. In der Nase kräuterige Anklänge, Schokolade, eingelegte Zwetschken, Hagebutte – aber auch frische Nuancen. Am Gaumen sehr füllig und zugleich würzig. Kräuterige Noten schwingen mit. Ebenso auch hier wieder eine dezente minzige Frische. Das Tannin ist bereits abgerundet und verleiht dem Wein eine schöne Tiefe. Bleibt lange am Gaumen

Berger Leginthov

Familie

Das Weingut Berger Leginthov wird als Familienbertieb geführt. Die Familie Berger hat das Weingut von 1975 an praktisch von Null aufgebaut. Heute umfasst das Weingut eine Fläche von 18 ha. Die Familie möchten wir Ihnen im Folgenden etwas näher vorstellen.

Johannes Berger
Jahrgang 1979. Nach der weinbaufachlichen Ausbildung in Eisenstadt und Krems sowie dem Praktikum in zwei renommierten Weingütern in Österreich und Kalifornien ist er seit 2000 fix im Betrieb. Er betreut hauptsächlich den Keller und ist für den Ausbau der Weine verantwortlich. Geschäftsführung, Vermarktung, Kundenbetreuung, Buchhaltung und Versand sind auch noch seine Bereiche.

Johann Berger
Jahrgang 1949. Der Vater. Er erledigt die maschinellen Arbeiten in den Weingärten. Weiters kümmert er sich auch ein wenig um den Keller und die Vermarktung.

Maria Anna Berger
Jahrgang 1953. Die Mutter. Sie kümmert sich vor allem um die händischen Arbeiten im Weingarten. Entscheidet, welche Arbeiten wann, wo und wie gemacht werden.

Weingut

Das Weingut Berger Leginthov liegt in Möchhof, der ältesten Weinbaugemeinde Österreichs. Leginthov ist übrigens der erste 1217 urkundlich erwähnte Namen von Mönchhof. Das Weingut produziert vor allem dichte, kräftige und gehaltvolle Rotweine sowie authentische Weissweine. Ein Ziel von Johannes Berger ist es, vollreife und gesunde Weintrauben in den Keller zu bringen und schonend zu verarbeiten. "Was im Weingarten nicht an Qualität wächst, lässt sich im Keller nicht mehr gutmachen", so Johannes Berger. Deshalb wird auch im Weingarten auf eine nachhaltige Bewirtschaftung geachtet. Im Weinausbau und bei der Lagerung ist Zeit ein wichtiger Faktor. So erfahren die Weine eine überdurchnittlich lange Reifung im Fass und entwickeln ihren individuellen Charakter.

Mönchhof mit seinen rund 2600 Einwohnern liegt im nördlichen Burgenland auf der Ostseite des Neusiedlersees (im Weinbaugebiet Neusiedlersee) auf 128 m Seehöhe. Die Landschaft um Mönchhof ist ein Verschnitt aus 90% pannonischer Tiefebene und 10% leicht hügeligen Ausläufern des Leithagebirges.

Das Weinbaugebiet Neusiedlersee erstreckt sich entlang der Ostseite des Neusiedlersees und ist deckungsgleich mit dem Bezirk Neusiedl am See. Mit einer Weingartenfläche von rund 8300 ha ist es das größte der vier Weinbaugebiete des Burgenlandes. Die Hauptsorte im Gebiet ist der Zweigelt gefolgt vom Welschriesling.

Die Landschaft des Nordburgenlandes wird geprägt durch den Neusiedlersee, dem größten Steppensee Mitteleuropas. Er umfasst eine beachtliche Wasserfläche von 320 km², bei einer Wassertiefe von durchschnittlich nur 1,50 Meter. Durch diese Eigenschaften besitzt der See die außergewöhnliche Fähigkeit, Wärme tagsüber zu speichern und nachts an die Umgebung abzugeben.

Der Neusiedlersee ist sozusagen der Klimaregulator des gesamten Gebiets. Das dadurch entstehende Mikroklima begünstigt vor allem die frühe Reifung der Trauben. Weiters fördert es auch die Entstehung des Edelpilzes botrytis cinerea (botrytis cinerea bildet die Voraussetzung für die Produktion hochgradiger Süßweine).

Neusiedlersee

Das Weinbaugebiet Neusiedlersee im Osten des Neusiedler Sees reicht von den Hügeln und der großen Weinstadt Gols über den flachen Heideboden bis hinunter in den melancholischen Seewinkel. Auf 6.675 Hektar Rebfläche reift hier an den Ufern des flachen Steppensees eine große Sortenvielfalt heran.

Seit März 2012 steht die neue Neusiedlersee DAC für die vom Klima und Boden geprägten fruchtigen und harmonischen Rotweine der Sorte Zweigelt, die es auch mit der Zusatzbezeichnung Reserve als Zweigelt-dominierte Cuvée gibt. Dabei umfasst das Gebiet für Neusiedlersee DAC den politischen Bezirk Neusiedl am See mit Ausnahme der Gemeinden Winden und Jois.

Die Weißweine, die mit der Herkunftsbezeichnung Burgenland weiterhin als Qualitätsweine auf den Markt kommen, bestechen durch ihren schönen Körper und Balance. Die neue Generation dynamischer Winzer des Gebiets ist vor allem mit kraftvollen Rotweinen erfolgreich, während das unvergleichliche Kleinklima im Seewinkel mit großer Regelmäßigkeit einige der größten edelsüßen Weine der Welt hervorbringt.

Sonne pur können die Reben in den weitläufigen, geschlossenen Weingärten speichern. Das voll wirksame pannonische Klima mit seinen heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern sorgt gemeinsam mit dem Neusiedler See als Temperaturregler für eine lange Vegetationsperiode. Hohe Luftfeuchtigkeit und herbstliche Nebeleinfälle begünstigen besonders in den Weingärten zwischen den zahlreichen kleinen Salzlacken („Zicklacken“) im südlichen Seewinkel die Bildung der begehrten Edelfäule (Botrytis cinerea) als Basis für höchste Prädikatsweine wie Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen, speziell auch aus der Rebsorte Welschriesling . Diese Spezialitäten haben wesentlich dazu beigetragen, den im Vergleich zu traditionsreicheren österreichischen Weinbaugebieten noch relativ jungen Seewinkel in der ganzen Welt bekannt zu machen. Die unterschiedlichen Böden – aus Löss und Lehm bis zu Sand und Schotter – lassen eine ebenso vielfältige Rebsortenpalette gedeihen.

Sind es beim Weißwein neben der Leitsorte Welschriesling vor allem Weißburgunder und Chardonnay sowie aromatische Sorten, so steht im roten Segment der Blaue Zweigelt an der Spitze, begleitet von Blaufränkisch, St. Laurent und Blauburgunder sowie internationalen Zuzüglern. Ob fruchtcharmant ausgebaut oder im Holzfass gereift, ob reinsortig oder als Cuvée – die Rotweine vom Neusiedler See sind eindeutig auf Erfolgskurs.

Als Ausgleich zum weinkulinarischen Verwöhnprogramm bieten sich Radtouren, Reiten oder Wassersport an, auch die Auswahl an Gästezimmern in jeder Kategorie lässt nichts zu wünschen übrig. Von Neusiedl und Gols am Nordufer über Podersdorf, Illmitz, Apetlon und Pamhagen im Süden bis zu Andau, Frauenkirchen oder Mönchhof im Osten des Gebietes. Kulturelle Glanzlichter setzt das Schloss Halbturn mit Ausstellungen und Konzerten rund ums Jahr.

 

St. Laurent

Die hochwertige Sorte St. Laurent gehört zur großen Burgunderfamilie – das Synonym Pinot St. Laurent weist auf einen Burgunder-Sämling hin. Seit mehreren Jahren erlebt sie eine verdiente Renaissance in allen Weinbaugebieten.

Rind

Zwiebelrostbraten

Röstaromen mal zwei, da dürfen sich Rotweinfreunde freuen, das ist die Stunde kraftvoller, extraktreicher und gut strukturierter Rotweine!

Blaufränkisch Reserve: Ein großer Blaufränkisch mit Beerenfrucht und feiner Säure ist der ideale Kontrapunkt zur Intensität von Zwiebeln, dunkler Sauce und angebratenem Fleisch.

Cuvée rot: Heimischen Sorten und Cabernet oder Merlot bringen einen Schuss Exotik ins Spiel

Tafelspitz

Tafelspitz, Schulterscherzl, Beinfleisch & Co zählen zu den Flaggschiffen der Wiener Küche. Sie werden in Wien traditionell mit Apfelkren (Meerrettich) und Schnittlauchsauce, am Land oft mit Semmelkren, jedenfalls aber mit Rösterdäpfeln serviert.

Grüner Veltliner, kräftig: Er hebt die Aromen und kann auch den obligaten Apfelkren kontern (kommt auch mit Semmelkren bestens zurecht).

Riesling Reserve: Gekochtes Rindfleisch ist eines der Gerichte, das auch mit der Fruchtintensität und dem Schmelz eines reifen Rieslings gut leben kann.

Alternativen: Kräftige Weißburgunder oder fruchtige Zierfandler; Klassischer Grüner Veltliner oder Gemischter Satz erfrischt, bleibt aber eher im Hintergrund.

Rotwein: mittelschwerer Zweigelt oder Blaufränkisch mit reifer Frucht

Rindsrouladen

Völlig unerwartet ist dies ein Parade-Schmorgericht für pikante, kraftvolle Weißweine!

Grüner Veltliner kräftig: Eine geradezu ideale Verbindung, die dieser von Würze und Mineralität getragene Wein mit der klassischen Essiggurkerl-Karotten-Fülle und der Senfsoße eingeht.

Gemischter Satz Reserve aus bester Lage.

Alternativen weiß: Weißburgunder mit Schmelz, die kräftigen Weißen aus der Thermenregion oder ein steirischer Grauburgunder.

Alternativen rot: fruchtig, mittelschwere Zweigelt oder ein rustikaler Blauburger.

Rindsbraten

Rindsbraten, Burgunderbraten oder Altwiener Lungenbraten verlangen nach ähnlichen Weinempfehlungen.

Pinot Noir: Ein dezent im Holzfass ausgebauter, reiferer Pinot Noir mit seiner Komplexität harmoniert wunderbar mit Preiselbeeren und Sauce.

Cuvée rot: Eine elegante, nicht zu marmeladige Cuvée eignet sich ebenso für diesen Typus des Rindsbratens, setzt aber einen deutlichen Akzent.

St. Laurent: Er sollte jedoch, reif, ausgewogen und nicht zu tanninbetont sein.

Alternative weiß: Grüner Veltliner oder Zierfandler mit viel Körper und Struktur.

St. Laurent Reserve
2016, 0.75 l

114 vorrätig