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Veranstaltungen

Weinverkostungen

21. Nov - 13:00 - 21. Nov 2020 - 19:30

Restaurant Hof zu Wil
Gewölbekeller
Marktgasse 88
9500 Wil

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Pannobile

2011, 0.75 l

CHF30.00

108 vorrätig

Alkoholgehalt

Grösse

0.75 l

Jahrgang

Temperatur

Traubensorte

Verschluss

Korken

Weinart

Weinregion

Winzer

Restzucker

1 g/l – trocken

Beschreibung
Ein wunderbarer gutbewerteter Rotweincuvée aus Österreich mit perfekter Flaschenreife für Pannobile-Liebhaber aus dem Spitzenjahrgang 2011
Tiefdunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung; Nase: mit feinen Orangenzesten unterlegte süße Kirschenfrucht, ein Hauch von Gewürzen; Gaumen: saftig, elegant, reife Herzkirschen, feine Röstanklänge, harmonisch und lange anhaltend, ein feiner Speisenbegleiter mit gutem Zukunftspotenzial

Rebsorten:  Zweigelt, Blaufränkisch

Ausbau:  20 Monate in neuen und gebrauchten Barrique

Trinktemperatur: 16 – 18°C

Trinkreife: 2014 – 2024, bei optimaler Lagerung

Genussvoll zu

Rind gegrillt oder gebraten, z.B. Boeuf Stroganoff, gegrilltes Rib Eye Steak, Pfeffersteak

Lamm geschmort oder gedünstet, z.B. gedünstete Lammschulter, geschmorte Lammschulter, Lamm-Curry mit Minze

Falstaff: 92 -94 Punkte

a la Carte: 93 Punkte

 

Renner Helmuth - Bio

Weingut

We are family – und den Familienbetrieb gibt es nun schon in dritter Generation. 1988 übernahmen Birgit und Helmuth das Weingut, und momentan stehen Susanne und Stefanie in den Startlöchern, um den bestehenden Betrieb mit neuen Ideen und Gedanken zu bereichern. Derzeit bearbeitet man 12 Hektar Rebstöcke rund um Gols. Diese befinden sich auf der Parndorfer Platte mit den Top-Hanglagen Altenberg, Schafleiten, Salzberg, Gebühl und Ungerberg sowie auf dem Heideboden südlich von Gols. Die sanfte Bewirtschaftung der Weingärten durch Handarbeit liegt der Familie Renner am Herzen.
Die Eltern haben sich bereits in den vergangenen Jahren ihrer landwirtschaftlichen Wurzeln besonnen und den gesamten Betrieb 2009 auf organisch-biologische Bewirtschaftung umgestellt. 2012 war die erste zertifizierte Bioernte, und man ist hier zutiefst davon überzeugt, dass die Weine davon profitieren. Die ambitionierten Renner-Schwestern, aka »rennersistas«, sind motiviert, diesen Weg weiterzuführen. Seit der Ernte 2018 ist der gesamte Betrieb auf biodynamische Landwirtschaft umgestellt und  durch Demeter zertifiziert. Durch noch mehr Vielfalt in der Begrünung der Weingärten, die Rückführung von organischem Material sowie die Ausbringung von Kompost wollen sie die Gesundheit ihrer Böden weiter fördern. Durch diese naturnahe Pflege der Rebstöcke schaffen sie die besten Voraussetzungen für gutes Traubenmaterial. Man blickt mit offenen Augen in die Zukunft und ist gespannt, wohin die Reise noch führen wird. Die Ambition ist jedenfalls klar: komplexer, nuancenreicher Wein mit gebietstypischem Charakter. Oder einfach nur guter Wein.

Neusiedlersee

Das Weinbaugebiet Neusiedlersee im Osten des Neusiedler Sees reicht von den Hügeln und der großen Weinstadt Gols über den flachen Heideboden bis hinunter in den melancholischen Seewinkel. Auf 6.675 Hektar Rebfläche reift hier an den Ufern des flachen Steppensees eine große Sortenvielfalt heran.

Seit März 2012 steht die neue Neusiedlersee DAC für die vom Klima und Boden geprägten fruchtigen und harmonischen Rotweine der Sorte Zweigelt, die es auch mit der Zusatzbezeichnung Reserve als Zweigelt-dominierte Cuvée gibt. Dabei umfasst das Gebiet für Neusiedlersee DAC den politischen Bezirk Neusiedl am See mit Ausnahme der Gemeinden Winden und Jois.

Die Weißweine, die mit der Herkunftsbezeichnung Burgenland weiterhin als Qualitätsweine auf den Markt kommen, bestechen durch ihren schönen Körper und Balance. Die neue Generation dynamischer Winzer des Gebiets ist vor allem mit kraftvollen Rotweinen erfolgreich, während das unvergleichliche Kleinklima im Seewinkel mit großer Regelmäßigkeit einige der größten edelsüßen Weine der Welt hervorbringt.

Sonne pur können die Reben in den weitläufigen, geschlossenen Weingärten speichern. Das voll wirksame pannonische Klima mit seinen heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern sorgt gemeinsam mit dem Neusiedler See als Temperaturregler für eine lange Vegetationsperiode. Hohe Luftfeuchtigkeit und herbstliche Nebeleinfälle begünstigen besonders in den Weingärten zwischen den zahlreichen kleinen Salzlacken („Zicklacken“) im südlichen Seewinkel die Bildung der begehrten Edelfäule (Botrytis cinerea) als Basis für höchste Prädikatsweine wie Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen, speziell auch aus der Rebsorte Welschriesling . Diese Spezialitäten haben wesentlich dazu beigetragen, den im Vergleich zu traditionsreicheren österreichischen Weinbaugebieten noch relativ jungen Seewinkel in der ganzen Welt bekannt zu machen. Die unterschiedlichen Böden – aus Löss und Lehm bis zu Sand und Schotter – lassen eine ebenso vielfältige Rebsortenpalette gedeihen.

Sind es beim Weißwein neben der Leitsorte Welschriesling vor allem Weißburgunder und Chardonnay sowie aromatische Sorten, so steht im roten Segment der Blaue Zweigelt an der Spitze, begleitet von Blaufränkisch, St. Laurent und Blauburgunder sowie internationalen Zuzüglern. Ob fruchtcharmant ausgebaut oder im Holzfass gereift, ob reinsortig oder als Cuvée – die Rotweine vom Neusiedler See sind eindeutig auf Erfolgskurs.

Als Ausgleich zum weinkulinarischen Verwöhnprogramm bieten sich Radtouren, Reiten oder Wassersport an, auch die Auswahl an Gästezimmern in jeder Kategorie lässt nichts zu wünschen übrig. Von Neusiedl und Gols am Nordufer über Podersdorf, Illmitz, Apetlon und Pamhagen im Süden bis zu Andau, Frauenkirchen oder Mönchhof im Osten des Gebietes. Kulturelle Glanzlichter setzt das Schloss Halbturn mit Ausstellungen und Konzerten rund ums Jahr.

 

Rotweincuvée

Rind

Zwiebelrostbraten

Röstaromen mal zwei, da dürfen sich Rotweinfreunde freuen, das ist die Stunde kraftvoller, extraktreicher und gut strukturierter Rotweine!

Blaufränkisch Reserve: Ein großer Blaufränkisch mit Beerenfrucht und feiner Säure ist der ideale Kontrapunkt zur Intensität von Zwiebeln, dunkler Sauce und angebratenem Fleisch.

Cuvée rot: Heimischen Sorten und Cabernet oder Merlot bringen einen Schuss Exotik ins Spiel

Tafelspitz

Tafelspitz, Schulterscherzl, Beinfleisch & Co zählen zu den Flaggschiffen der Wiener Küche. Sie werden in Wien traditionell mit Apfelkren (Meerrettich) und Schnittlauchsauce, am Land oft mit Semmelkren, jedenfalls aber mit Rösterdäpfeln serviert.

Grüner Veltliner, kräftig: Er hebt die Aromen und kann auch den obligaten Apfelkren kontern (kommt auch mit Semmelkren bestens zurecht).

Riesling Reserve: Gekochtes Rindfleisch ist eines der Gerichte, das auch mit der Fruchtintensität und dem Schmelz eines reifen Rieslings gut leben kann.

Alternativen: Kräftige Weißburgunder oder fruchtige Zierfandler; Klassischer Grüner Veltliner oder Gemischter Satz erfrischt, bleibt aber eher im Hintergrund.

Rotwein: mittelschwerer Zweigelt oder Blaufränkisch mit reifer Frucht

Rindsrouladen

Völlig unerwartet ist dies ein Parade-Schmorgericht für pikante, kraftvolle Weißweine!

Grüner Veltliner kräftig: Eine geradezu ideale Verbindung, die dieser von Würze und Mineralität getragene Wein mit der klassischen Essiggurkerl-Karotten-Fülle und der Senfsoße eingeht.

Gemischter Satz Reserve aus bester Lage.

Alternativen weiß: Weißburgunder mit Schmelz, die kräftigen Weißen aus der Thermenregion oder ein steirischer Grauburgunder.

Alternativen rot: fruchtig, mittelschwere Zweigelt oder ein rustikaler Blauburger.

Rindsbraten

Rindsbraten, Burgunderbraten oder Altwiener Lungenbraten verlangen nach ähnlichen Weinempfehlungen.

Pinot Noir: Ein dezent im Holzfass ausgebauter, reiferer Pinot Noir mit seiner Komplexität harmoniert wunderbar mit Preiselbeeren und Sauce.

Cuvée rot: Eine elegante, nicht zu marmeladige Cuvée eignet sich ebenso für diesen Typus des Rindsbratens, setzt aber einen deutlichen Akzent.

St. Laurent: Er sollte jedoch, reif, ausgewogen und nicht zu tanninbetont sein.

Alternative weiß: Grüner Veltliner oder Zierfandler mit viel Körper und Struktur.

Pannobile
2011, 0.75 l

108 vorrätig