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Anna Christina Ried Bärnreiser

2011, 0.75 l

CHF38.00

18 vorrätig

Alkoholgehalt

Grösse

0.75 l

Jahrgang

Temperatur

Traubensorte

Verschluss

Korken

Weinart

Weinregion

Winzer

Beschreibung

Traubensorten: Merlot, Cabernet Sauvignon, Zweigelt

Ein ausgezeichneter Wein aus dem tollen Jahrgang 2011 mit perfekter Flaschenreife

Lagerfähigkeit: bis 2025+

Die Ried Bärnreiser ist eine der wärmsten Lagen inmitten unserer Hügelkette, da sie durch ihre südliche Ausrichtung maximale Sonneneinstrahlung erlaubt und klimatisch stärker vom Pannonikum, als vom großen Ellender Wald und der nahen Donau beeinflusst wird. Gemeinsam mit den nährstoffreichen Lössböden führt das zu einer sehr konstanten Reifung der Trauben und einer seidigen Tanninstruktur. Deshalb spiegelt für uns diese Zweigelt dominierte Cuvée am besten die Charakteristik dieser besonderen Lage wider.

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, dezente Randaufhellung. Feine Nuancen von Kirschen, floraler Touch, ein Hauch von Cassis, zart nach Edelholz und Nougat. Mineralisch, feine Fruchtsüße, reife, gut integrierte Tannine, schokola­diger Touch, bleibt haften, feiner mineralischer Touch, bleibt sehr gut haften.

Speiseempfehlung. Rind, Wild, gebraten in kräftiger Sosse, würzige Käsevariationen mit Nüssen

Vinifikation

Kontrolle im Weingarten, Granztrauben- und Einzelbeerenselektion im Keller

Gärung in Holzgärständern bei max. 30 °C mit regelmäßigem Überfluten des Maischekuchens und händischem Unterstoßen, um eine max. Auslaugung an Farb-, Aroma- & Gerbstoffen zu erlangen

Mazeration 3 Wochen nach der Gärung

BSA nach der Pressung Malolaktische Gärung in Barriquefässern

Ruhezeit: jede Sorte separat in Barriquefässern für 18 Monate

Cuvéetierung: Mitte April, nach sorgfältiger sensorischer Kontrolle eines jeden einzelnen Fasses, gemeinsame Entscheidung der gesamten Familie, anschließend 2 Monat Ruhezeit im Tank

Falstaff: 94 Pkte

 

 

Netzl Franz & Christine

Tradition - Generation - Innovation

Im Herzen des Weinbaugebietes Carnuntum – im Weinbauort Göttlesbrunn haben Franz & Christine unser Weingut aus einem gemischten landwirtschaftlichen Betrieb mit viel Weitblick und Innovation aufgebaut. Heute vinifizieren Christina und ihre Eltern Franz & Christine gemeinsam charakterstarke, finessenreiche und vor allem tiefgründige Weine. Unverzichtbare Unterstützung dabei ist Christinas Mann Peter, welcher als absoluter Natur- und Maschinenfreak für die maschinelle Bewirtschaftung der Weingärten verantwortlich ist.

Unser persönliches  Ziel ist es, unsere Trauben mit besonderem Augenmerk auf ihre Herkunft, die Böden und das Klima reifen zu lassen und dies durch eine möglichst sanfte Vinifikation auch in den Weinen widerzuspiegeln. Gemeinsam wird stundenlang im Weingarten und Keller getüftelt. Während Franz seine Erfahrung, sein Wissen und die Tradition einbringt, sorgt Christina für frischen Wind und Innovationen – kurz gesagt, wir ergänzen uns perfekt und genau diese Kombination bildet die unverwechselbare Grundlage unserer  Netzl-Weine.

Wein und Gärten

Löss, Lehm, Schotter und Sand – bilden die Grundlage unsere Böden und bieten eine nährstoffreiche und tiefgründige Basis mit hohen Kalkanteilen für unsere Reben. Gemeinsam mit den sanften Süd-Ost-Hängen des Arbesthaler Hügellandes sorgen sie für die konstante Reife und hohe Qualität unserer Trauben.

Unter diesen perfekten Bedingungen hegen und pflegen wir unsere 28 ha Rebflächen das ganze Jahr hindurch - oberste Priorität dabei liegt auf der naturnahen Bewirtschaftung und somit den kompletten Verzicht auf Herbizide sowie Pestizide. Vom zeitigen Frühling bis in den späten Herbst hinein sind sind wir tagtäglich damit beschäftigt, unseren Reben die perfekten Bodenbedingungen für eine gute Nährstoffversorgung zu schaffen und unseren Trauben genügend Platz und Freiraum und die ideale Kombination aus Licht und Schatten für eine optimale Reifung am Stock zu bieten.

Die große Vielfalt an Böden und Mikroklimas bietet perfekte Voraussetzungen für unsere vielen verschiedenen Sorten. Der Schwerpunkt liegt mit 70% beim Rotwein, aber auch die Weißweinsorten finden vor allem in den waldnahen Lagen ihre perfekten Bedingungen bei uns. Den absoluten „King“ unter unseren Trauben bildet der Zweigelt – er steht für Gebietstypizität und prägt unser gesamtes Sortiment von classic bis Premium. Ebenso dominiert er alle unsere Cuvées als Basis mit mindestens 65% Anteil. Bei den Weißweinen finden vor allem die burgundischen Sorten Weißburgunder und Chardonnay sowie der typische Grüner Veltliner ihre idealen Plätzchen bei uns.

Wein und Herkunft

Auf der sanften Hügelkette des Arbesthaler Hügellandes wachsen, gedeihen und reifen unsere Reben in den unverwechselbaren Lagen Carnuntums. Die nahe Donau, aber vor allem die warme pannonische Tiefebene rund um den Neusiedlersee prägen unsere Region. Die warmen Luftströme aus dem Osten bringen die hohe Reife der Trauben und die kühlen Winde vom Norden (vor allem während der Nacht) erhalten die Frische, Frucht und Würze– eine einzigartige Kombination für unsere charakterstarken Weine. Deshalb ist es unser Ziel als Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter, mit der Charakteristik der einzelnen Lagen zu arbeiten und diese in unseren Weinen hervorzuheben. Nur die besten Lagen für die typischen Carnuntum Sorten dürfen somit unser Etikett zieren.

So ist auch unser Weinbaugebiet Carnuntum, denn es ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Zum einen durch die unverwechselbare Lage & Klima, weiters durch die charismatischen Winzer, die durch ihren Zusammenhalt und Sinn für Kollegialität bis über die Grenzen bekannt sind. Aber natürlich auch durch unsere Geschichte, denn die Römer haben unsere Region geprägt, nicht nur mit ihrer Trinkkultur sondern auch mit ihren prunkvollen Gebäuden der Legionsstadt Carnuntum, welche sie bei uns hinterlassen haben und daher steht das  Heidentor - der ehemalige Triumphbogen als Eingang in die römische Stadt - als Symbol für unser Weinbaugebiet.

Netzl Franz + Christian

Carnuntum

Archäologen fördern seit vielen Jahren Zeugnisse der römischen Kultur aus dem geschichtsträchtigen Boden von Carnuntum. Doch ebenso erstaunlich sind die „Bodenschätze“ von den ca. 906 Hektar Rebfläche, allen voran gebietstypische Rotweine. Als „Rubin Carnuntum“ mit dem Symbol des Heidentors verstärken sie die Identität dieses aufstrebenden Gebietes, getragen von einer Reihe dynamischer Winzerpersönlichkeiten.

Das Weinbaugebiet Carnuntum erstreckt sich östlich von Wien bis an die Grenze zur Slowakei. Die Weingärten dehnen sich südlich der Donau über drei Hügellandschaften aus: das Leithagebirge, das Arbesthaler Hügelland und die Hainburger Berge. Schwere Böden aus Lehm und Löss und sandig-schottrige Lagen bieten besonders den Rotweinsorten beste Bedingungen, an der Spitze der am meisten verbreiteten einheimischen roten Sorte Blauer Zweigelt, flankiert von internationalen Zuzüglern wie Cabernet Sauvignon und Merlot. Auch der Blaufränkisch wird in Carnuntum gepflegt, besonders am Spitzerberg im Osten des Anbaugebiets.
Das pannonische Klima mit seinen heißen Sommern und kalten Wintern, die nahe gelegene Donau und auch der temperaturausgleichende Neusiedler See lassen die blauen Trauben voll ausreifen. Dieses natürliche Potenzial wusste die junge Winzergeneration zu nutzen und führte das Gebiet innerhalb kurzer Zeit an die Spitze: mit attraktiven Rotweinen, die Frucht und Eleganz vereinen.Modern in der Stilistik, aber eigenständig und der Herkunft verpflichtet. Bei all dem soll nicht verdrängt werden, dass auch Weißweine – speziell Grüner Veltliner und Burgundersorten – sich hier durch Struktur und Kraft auszeichnen. Ausgezeichnet ist auch die strategische Ausrichtung des Gebiets im Tourismus, einem wesentlichen Faktor für den Weinabsatz.Die Nähe der glanzvoll wiedererstandenen Marchfeldschlösser, der aktionsreiche Archäologiepark Carnuntum, der Nationalpark Donauauen und nicht zuletzt das Einzugsgebiet der slowakischen Hauptstadt Bratislava eröffnen zahlreiche Chancen, Besucher und Gäste mit den Vorzügen der Carnuntum Weine vertraut zu machen.Weinorte wie Göttlesbrunn, Höflein oder Prellenkirchen, bekannt auch durch zahlreiche gemütliche Buschenschankbetriebe, waren von jeher Anziehungspunkte für Ausflügler, vor allem durch die Nähe zu Wien, außerdem nimmt die Gastronomie immer mehr Aufschwung. Und dort sind gebietstypische Weine die Nummer eins auf den Weinkarten, passen sie doch hervorragend zur regionalen Küche.

Rotweincuvée

Asiatische Küche

Egal, ob moderne panasiatische Asia-Fusion-Küche oder klassische Landesküche aus Thailand, Vietnam, Japan, Korea, Indien oder einer Region in China: Österreich hat für sämtliche Speisen die passende Weinbegleitung zu bieten.

Der kräftige Grüne Veltliner stellt sich dabei als der universellste Speisenbegleiter heraus. Durch seinen vollen, ausgewogenen Körper mit Kraft und Finesse ist er der kongeniale Begleiter zu einer Vielzahl asiatischer Gerichte der verschiedensten Küchenrichtungen. Ob Fisch oder Fleisch, ob Fischvorspeisen oder klassische Dim Sum und Frühlingsrolle – perfekte Harmonie. Auch Schärfe steckt dieser Weintyp bestens weg und erfrischt durch die gut eingebundene Säure den Gaumen.

Fruchtbetonte Weine wie Riesling oder Sauvignon Blanc sind besonders im Vorspeisenbereich gut einsetzbar. Gelegentlich ist ein Hauch Restsüße für die Harmonie von Vorteil.

Zu kräftigen Fleisch- und Fischgerichten wiederum können barriqueausgebaute Chardonnays sehr gut kombiniert werden.

Und natürlich sind auch die immer beliebter werdenden Rotweine aus Österreich eine echte Bereicherung für jedes Asiamenü, wenn man beachtet, dass speziell intensiv gewürzte Gerichte viel Frucht brauchen, aber nur mäßig Tannin vertragen.

Chili

Eine Vielzahl scharfer Gewürze macht asiatische Gerichte pikant. Chili verlangt vom Wein Fruchtsüße und Extrakt, um die Schärfe zu bändigen. Es eignen sich kräftiger Grüner Veltliner oder Riesling mit harmonisch eingebundener Säure sowie autochthone, vollmundige Rotgipfler, Zierfandler oder Rote Veltliner. Auch Restsüße und Frucht einer Beerenauslese mildern Schärfe. Zur markant scharfen Sichuan-Küche ist kirschfruchtiger Zweigelt ein genialer Partner. Generell sollten die Weine nicht zu viel Säure oder Tannine und Weißweine etwas Reife aufweisen.

Pfeffer

Die Schärfe von Pfeffer hat viele Gesichter mit blumigen bis erdigen Aromen. Sichuanpfeffer hat gar eine fruchtig-elektrisierende Schärfe. Weine mit pfeffrigen Aromen harmonieren gut, weil sie die Pfefferwürze des Gerichts verstärken und durch ihre Frucht einen harmonischen Gegenpol setzen: beim Weißwein vor allem Grüner Veltliner, beim Rotwein Blaufränkisch.

Frische Schärfe

Die frische Schärfe von Ingwer oder Frühlingszwiebeln geht eine gelungene Verbindung mit dem Schmelz weißer Burgunderweine mit etwas Holzeinsatz ein, deren weiche Cremigkeit die Schärfe mildert.

Curry

Ein Curry enthält viele hocharomatische Gewürze wie Kurkuma, Kreuzkümmel oder Koriander. Die Schärfe variiert je nach Pfeffer- oder Chilianteil. Weißweine mit nicht zu kräftiger Säure und warmer Frucht wie Roter Veltliner, Rotgipfler oder Zierfandler stützen die aromatische Komplexität eines Currys, ebenso Grüner Veltliner vom Löss oder Weißburgunder mit exotischen Anklängen. Ist das Curry mild und nussig, kann es ein rassig-fruchtiger Schilcher zum Leuchten bringen.

Nüsse

Im Holz ausgebaute Weißweine der Reservekategorie mit Anklängen von Tabak, Vanille oder gerösteten Haselnüssen harmonieren mit Nuss-Aromen in der Speise. Pfiffig und frisch ergänzen mittelkräftige Grüne Veltliner oder Rieslinge die süßlichen, mollig-erdigen Aromen von Kokos, Erdnüssen oder Sesam mit ihrer Frucht, auch ein nicht zu leichter Wiener Gemischter Satz macht gute Figur. Ein eleganter St. Laurent mit graziler Tanninstruktur kann dem Gewicht von Nüssen gekonnt saftige Frucht entgegensetzen.

Zitrusaromen

Säure im Essen und im Wein addieren sich, daher ist Vorsicht geboten bei Weinen mit rassigem Säurerückgrat. Weißweine sollten volle Reife mitbringen, um mit ihrer Fruchtsüße neben der Säure von Zitrusfrüchten bestehen zu können. Stammen die Zitrusaromen nur z. B. von Limettenschale, Kaffirblättern oder Zitronengras, darf die Säure im Wein etwas höher sein, vorausgesetzt, die Speise enthält keine Bitterstoffe und weist einen gewissen Fettgehalt auf. Finden sich im Wein Anklänge von Zitronenschale, verstärken sie Zitrusaromen im Gericht.

Frische Kräuter

In Thailand, Vietnam oder Indien verleihen häufig frische Kräuter wie Thaibasilikum, Koriander oder Minze den Speisen Würze und Frische. Das Eigenaroma der Kräuter wird betont, wenn auch der Wein pflanzliche Noten aufweist, etwa Sauvignon Blanc, Grüner Veltliner oder manche Rieslinge. Auch weiße Burgundersorten können mit feinen Heuaromen Kräuter elegant ergänzen, Holzeinsatz sollte allerdings sehr gut eingebunden sein. Auch rote Cuvées zeigen bisweilen schotige Würze oder Kräuteranklänge, bei angemessener Reife ergänzen sie sich harmonisch mit Kräutern in der Speise.

Umami

Mit „wohlschmeckend“ wird die fünfte Geschmacksrichtung Umami übersetzt. Sie kommt z. B. in Nori-Algen und getrockneten Shiitake-Pilzen verstärkt vor, auch in den in Asien so beliebten fermentierten Soja-, Austern- oder Fischsaucen. Je intensiver diese Saucen eingesetzt werden, desto kräftiger darf der Wein sein. Hohe Säure im Weißwein wirkt ebenso störend wie kräftige Tannine im Rotwein. Fein nussiger Weißburgunder oder Neuburger sind eine gute Wahl für Umami-reiche Speisen.

Sushi

Bei der Auswahl der Weine zu rohen Fischgerichten ist unbedingt darauf zu achten, dass die Weine jung und nicht zu alkohollastig sind. Spritzige Weißweine mit leichter Säure und zart fruchtigem Aroma oder junge, elegante Rotweine.
Speise und Wein sollten sich ergänzen und nicht übertrumpfen. Keineswegs geeignet sind Weißweine mit zu aggressiver Säure (Riesling) oder zu dominantem Eigengeschmack (kräftiger Traminer), Weine mit Restzucker oder im Barrique ausgebaute Weine (kräftiger Chardonnay), auch ältere Gewächse sind meist zu geschmacks­intensiv. Zu wuchtige Weine zerstören die Finesse von rohen Fischgerichten, die feinen Aromen sind nicht mehr wahrnehmbar.klassischer, junger Grüner Veltliner: bis max. 13 % vol., im Stahltank ausgebaut: Die zarten, kühlen, nicht voll entwickelten Aromen unterstreichen die Klarheit und Frische des rohen Fischs. Die leichte Säure belebt die puren Geschmacksnoten und verleiht dem Gericht Finesse. Harmonisch und animierend. Weißburgunder: Dezente Frucht und Säure machen diese elegante Rebsorte zu einem belebenden Speisebegleiter. Scharfe CrevettenDer Charakter dieses Garnelengerichts wird bestimmt von der heißen Schärfe des Chili oder der pfeffrigen Pikanz der schwarzen Bohnensauce.Was würde besser passen als die typischen Pfeffertöne und die ausgereifte Fruchtaromatik kräftiger Grüner Veltliner. Die salzigen, mineralischen Noten geben einen zusätzlichen Kick.

Eine sehr stimmige Kombination sind auch Spicy Prawns mit komplexen Chardonnays. Samtiger Schmelz bettet die pfeffrige Schärfe perfekt ein.

Die intensiven Johannisbeernoten kräftiger Sauvignon Blancs wiederum ergänzen sich wunderbar mit der feinen Süße des weißen Garnelenfleischs.

Peking Ente

Keine leichte Aufgabe für den Sommelier: eine knusprige, stark gewürzte Kruste, zartes gebratenes Fleisch und eine kräftige, leicht süße Sauce (z.B. Pflaumensauce, schwarze Bohnensauce).

mittelschwerer Zweigelt einer guten Lage: Die ausgeprägte Frucht, eine geringe Säure und wenig Gerbstoffe ergänzen sich sehr gut mit allen Komponenten des Gerichts und bilden ein harmonisches Ganzes.

Pinot Noir oder St. Laurent: Die feinen Fruchtnoten des roten Burgunder harmonieren hervorragend mit dem saftigen Fleisch. Die zarten Bittertöne verleihen der Ente Pikanz und Raffinesse. Eine edle Verbindung! Achtung bei zu kräftigen, dominierenden Saucen.

mittelschwere Burgunder: Chardonnay, Weißburgunder und Grauburgunder: trotz rotem Fleisch eignen sich diese üppigen, geschmacklich ausgeprägten Weißweine ausgezeichnet als Begleitung. Die reife Frucht harmoniert mit der leichten Süße der Sauce. Vor allem schon etwas gereiftere Burgunder mit nur geringem Barriquegeschmack (starke Vanille- oder Bananentöne) ergänzen sich wunderbar mit knuspriger Ente.

Gemischter Satz, Grüner Veltliner: Vor allem kräftigere Sortenvertreter mit nicht zu hoher Säure harmonieren hervorragend.

Tandoori Chicken

Die rote Gewürzmischung aus Indien, mit der das Huhn noch roh mariniert wird, ist sehr intensiv und leicht säuerlich. Der Wein sollte unbedingt kraftvoll sein und ausgeprägte Aromen aufweisen, um bestehen zu können. Vorsicht vor zu hoher Säure!

Zierfandler und Rotgipfler mit ihrer intensiven Fruchtaromatik erweisen sich daher als wunderbare Begleiter.

Mittelschwere Grüne Veltliner bestechen wiederum mit pikanter Würze.

Als ideales Paar erweisen sich Tandoori und kräftiger Roter Veltliner. Im Unterschied zum Grünen Veltliner ist er lieblicher und weicher. Eine wunderbar exotische Mischung!

Süßwein: Spannende Kombinationen ergeben sich auch mit fruchtsüßen Prädikatsweinen.

Lamm Biryani

Eine Vielfalt an Curry-Basisgewürzen, Cashewnüsse und Rosinen verwandeln den Lamm-Eintopf in ein harmonisches Festtagsgericht. Der Reis wird vor dem Garen gebraten, was ihm ein nussiges Aroma verleiht, Safran veredelt ihn zusätzlich.

Sind die Aromen in einem Weiß- oder Rotwein subtil und nicht aufdringlich, ergänzen sie die delikaten Aromen des Gerichts gut.

Ein fülliger Grüner Veltliner vom Löss passt ausgezeichnet.

Ein Schilcher betont den Kardamom und verleiht durch seine pikante Säure Leichtigkeit, die rote Beerenfrucht bringt Frische

Wok-Gerichte

Bei einem Wokgericht ist vor allem der Einsatz von umamireicher Soja- oder Austernsauce für die Weinauswahl entscheidend: Je intensiver diese verwendet wurden, desto kräftiger darf der Wein sein. Zu hohe Säure im Wein verträgt sich nicht mit der Süße der Austernsauce.

Kräftiger Grüner Veltliner ist eine sichere Wahl – das Wokgericht ist von den süßen und salzigen Aromen der Saucen geprägt, die sich im Veltliner widerspiegeln.

leichter bis mittelschwerer Weißburgunder: Sein zart nussiger Geschmack harmoniert mit der Austernsauce, seine Pikanz verträgt sich gut mit den salzigen Tönen der Sojasauce. Im Holzfass ausgebaute Weißburgunder brauchen wiederum stark gewürzte Speisen.

Pinot Noir oder Zweigelt-Cuvée: Scharf angebratenes und intensiv gewürztes Hühner- oder Schweinefleisch kann eine sehr spannende Verbindung mit leichtem Rotwein eingehen

Anna Christina Ried Bärnreiser
2011, 0.75 l

18 vorrätig