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Weinverkostungen

23. Mrz - 13:00 - 23. Mrz 2024 - 20:00

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Perwolff

2010, 0.75 l

CHF65.50

57 vorrätig

Alkoholgehalt

Grösse

0.75 l

Jahrgang

Temperatur

Traubensorte

Verschluss

Korken

Weinart

Weinregion

Winzer

Restzucker

trocken

Beschreibung

Einer der besten Blaufränkisch mit schöner Flaschenreife

Ein Wein, der vom ersten Jahrgang 1992 bis heute maßgeblich zur österreichischen Rotwein-Erfolgsgeschichte beiträgt. Vielfach national und international ausgezeichnet, ist er das Blaufränkisch-Aushängeschild des Weinguts. Aufwändig verarbeitet aus
30 bis 50 Jahre alten Reben von den besten Lagen am Eisenberg und in Deutsch-Schützen.

Der Perwolff ist finessenreiches Musterbeispiel für einen Blaufränkisch von Krutzler mit typisch südburgenländischem Tiefgang.

Benannt ist er übrigens nach einer alten Bezeichnung für Deutsch-Schützen – denn unter dem Namen Perwolff wurde die Siedlung 1221 erstmals urkundlich erwähnt.

Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Angenehme Edelholzwürze, Vanille und Nelken, dunkle Beerenfrucht unterlegt, ein Hauch von Cassis. Stoffig, gute Komplexität, schwarze Beeren, präsentes, gut eingebundenes Tannin, bleibt gut haften, zeigt eine gute Länge, mineralischer Touch, schokoladiger Nachhall, verfügt über Reifepotenzial.

Rebsorten: Blaufränkisch

Ausbau: 500 Liter Holzfass

Trinktemperatur: 16 – 18 °C

Trinkreife: 2015 – 2030, bei optimaler Lagerung

Genussvoll zu

Rind geschmort oder gedünstet, z.B. Hamburger gegrillt, Zwiebelfleisch, Roastbeef, Entrecôte „Parisienne“, geschmorter Ochsenschlepp in Rotweinsauce, Rindsgulasch

Falstaff: 94 Punkte

 

Krutzler

Geschichte

Schon vor 40 Jahren hat Hermann Krutzler erstmals Qualitätsweine mit eigener Stilistik abgefüllt.

Insofern ist es kein Wunder, dass auch Reinhold dessen Pioniergeist im Blut hatte, als er gemeinsam mit seinem Vater und Bruder Erich in den 90er-Jahren den Perwolff kreierte. Einen damals wie heute Furore machenden Wegbereiter für den weltweiten Erfolg österreichischer Rotweine.

Dieser Erfolgsweg wird von der nächsten Generation fortgesetzt – Clemens Krutzler tritt langsam in die Fußstapfen von seinem Vater.

Bis heute fühlen wir uns unserem eigenständigen Weg, den wir bereits 1966 mit der Erzeugung von Qualitätsweinen eingeschlagen haben, verpflichtet.

Auf rund 12 Hektar Rebfläche in Deutsch-Schützen und am Eisenberg lassen wir unsere Weine in der einzigartigen Geologie des Eisenbergs heranreifen.

Wir setzen heute aber nicht mehr ausschließlich auf Einzellagen, sondern vielmehr auf das Zusammenspiel von bestem Traubenmaterial, konsequenter Weingartenarbeit und kontinuierlicher Stilistik.

Das Weingut Krutzler wird bereits in der fünften Generation als Familienbetrieb geführt. Melanie Krutzler steht ihrem Mann Reinhold im Weingut in allen Belangen zur Seite – aber auch die Mutter Martha hilft kräftig im Betrieb mit.

Gegenwart

Reinhold Krutzler

Der ausgebildete Kellermeister lernte im Kamptal bei Willi Bründlmayer und sammelte internationale Erfahrungen in Frankreich, Italien und Südafrika. Mit seinem ganzen Herzen ist er aber dem Südburgenland und seinen eigenständigen Weinen verbunden.

Die Lese beginnt für uns eigentlich schon im Frühjahr, wenn die Weinstöcke austreiben und höchste Sorgfalt sowie schonende Bewirtschaftung gefragt sind.

Gefühlvolles Ausdünnen und präzises Arbeiten sind sehr wichtig – die Hauptarbeit bis zur Reife leisten aber das südburgenländische Klima und der fein mineralische Boden in Deutsch-Schützen und am Eisenberg ganz von selbst.

Eigentlich ist mit der Weingartenarbeit und der Lese der größte Schritt getan. Im Keller erfolgt nun der Gärprozess im traditionellen offenen oder im geschlossenen Gärständer.

Anschließend wird schonend gepresst – je nach Qualitätsstufe – innerhalb von 14 bis 28 Tagen. Der biologische Säureabbau erfolgt entweder im Stahltank und/oder in großen oder kleinen Eichenfässern.

Wir lassen der Natur einfach ihren Lauf, die Technik wird nur im geringsten Maß eingesetzt.

Während der Welschriesling ausschließlich im Stahltank ausgebaut wird, bleibt der Blaufränkisch einige Zeit im Stahltank und wird dann ins große Holzfass abgezogen. Die Eisenberg DAC Reserve reift nach dem Säureabbau 16 Monate lang in kleinen gebrauchten Eichenfässern. Der Merlot wird 17 Monate in kleinen Holzfässern ausgebaut. Unser Top Wein Perwolff reift ganze 18 Monate in kleinen Holzfässern.

So bekommen unsere Weine die Zeit, die sie brauchen, um ihre eigenständige „Persönlichkeit“ entwickeln zu können.

Zukunft

Clemens Krutzler

Als Generationsbetrieb liegt unserer Familie das Weinmachen im Blut – umso mehr freut uns, dass unser Sohn Clemens den Schritt in diese Richtung macht. Und auch seine Ideen und Leidenschaft ins Weingut einbringt. Clemens möchte das Traditionelle mit dem Neuen verbinden – und dabei mutig, offen und ohne Vorurteile eigene Wege gehen.

Das Beste aus zwei Generationen: Das erste Projekt, das Reinhold und Clemens gemeinsam entwickelt haben. Gemacht aus 10 verschiedenen Chargen, mit viel Leidenschaft von beiden herausgekostet, vom Eisenberg DAC bis hin zu Perwolff-Extrakten, ohne Merlot. Deshalb auch der Name 100% BF. 24 Monate ausgebaut im großen, traditionellen 600l-Fass, wird er 2022 auf den Markt kommen. Ein Blaufränkisch aus Deutsch-Schützen und Eisenberg, aus dem Vollen geschöpft.

Weine

Jeder unserer Weine zeichnet sich durch Eleganz, Geschmeidigkeit und besonders feine Mineralik aus. Wir versuchen, die einzigartige Textur, feine Frucht und jene Finesse, wie sie unsere Region hervorbringt, in jedem einzelnen Wein herauszuarbeiten.

Das kräftige Tanningerüst unserer Top-Weine braucht auch in der Flasche noch Zeit, um sich mit den fruchtigen Aromen vermählen zu können. Mit zunehmender Reife erfreuen sie den Gaumen mit Geschmeidigkeit und Eleganz.

Eisenberg

Die ursprünglichste Weinlandschaft des Burgenlandes erstreckt sich von Rechnitz im Norden bis nahe Güssing in den Süden. Die Rebfläche beträgt insgesamt etwa 515 Hektar. Die authentischen Rotweine, speziell vom Blaufränkisch, sind von einer besonders mineralischen Würze geprägt. Elegante, pikante Weißweine setzen Akzente, ebenso die urtümliche Spezialität des Uhudlers.

Die Betriebsstrukturen im Südburgenland sind bemerkenswert, großteils Nebenerwerbswinzer bewirtschaften neben wenigen größeren Betrieben die kleine Rebfläche. Vermarktet wird ein großer Teil der Produktion über zahlreiche Buschenschenken. Zu Recht hat sich das Gebiet selbst die Bezeichnung "Weinidylle" gegeben. Das pannonische Klima ist auch hier wirksam, aber in der Landschaft schwingt schon ein Hauch Steiermark mit.
Vor allem der Eisenberg hat große historische Bedeutung und fungiert zusammen mit dem Deutsch Schützener Weinberg als weinbaulicher Mittelpunkt des Gebietes. An den Hängen bilden kristalline Gesteine und in den Niederungen schluffig-tonige Ablagerungen die Basis für vielfach lehmige Böden. Sie verleihen dem Blaufränkisch als Hauptrebsorte eine finessenreiche Note. Das Ergebnis sind originäre, eigenständige bis eigenwillige Weine mit großen Ressourcen, die Lage, Boden und Klima perfekt widerspiegeln. Meister dieser Disziplin sind die jungen Winzer rund um Deutsch Schützen. Die typischen Blaufränkisch im Südburgenland werden ab Jahrgang 2009 unter der Bezeichung Eisenberg DAC ( Eisenberg DAC Reserve ab Jahrgang 2008) vermarktet.
Um Rechnitz im Norden und Moschendorf im Süden entstehen außerdem besonders fruchtige und spritzige Welschrieslinge und Weißburgunder. Auch am Csaterberg nahe Kohfidisch und entlang der Pinkataler Weinstraße vom Wintener Weinberg über den Kulmer und Gaaser Weinberg werden in schöner idyllischer Umgebung mit vielen Kellerstöckeln interessante Weine gekeltert. Um Heiligenbrunn und Moschendorf, im äußersten Süden, begegnet man dem Uhudler, einer besonderen Weinspezialität, die aus Direktträger-Hybriden gekeltert wird und mit ihrem Duft nach wilden Erdbeeren viele Liebhaber hat.
Zwar ist die Gegend immer noch ein Geheimtipp weit ab von überlaufenen Weinzentren, doch die Thermenlandschaft, die Festspiele auf der Burg Güssing und die verträumte Landschaft locken immer mehr Touristen an, ohne die Weinidylle zu zerstören.

Blaufränkisch

Der Blaufränkisch ist ein richtiger „Mitteleuropäer“. Diese alte heimische Sorte ist eine Kreuzung aus der Blauen Zimmettraube und Weißer Heunisch. Verbreitet vor allem in den Ländern der ehemaligen Habsburger-Monarchie, ist sie Leitsorte im Mittelburgenland, genannt Blaufränkischland.

Rind

Zwiebelrostbraten

Röstaromen mal zwei, da dürfen sich Rotweinfreunde freuen, das ist die Stunde kraftvoller, extraktreicher und gut strukturierter Rotweine!

Blaufränkisch Reserve: Ein großer Blaufränkisch mit Beerenfrucht und feiner Säure ist der ideale Kontrapunkt zur Intensität von Zwiebeln, dunkler Sauce und angebratenem Fleisch.

Cuvée rot: Heimischen Sorten und Cabernet oder Merlot bringen einen Schuss Exotik ins Spiel

Tafelspitz

Tafelspitz, Schulterscherzl, Beinfleisch & Co zählen zu den Flaggschiffen der Wiener Küche. Sie werden in Wien traditionell mit Apfelkren (Meerrettich) und Schnittlauchsauce, am Land oft mit Semmelkren, jedenfalls aber mit Rösterdäpfeln serviert.

Grüner Veltliner, kräftig: Er hebt die Aromen und kann auch den obligaten Apfelkren kontern (kommt auch mit Semmelkren bestens zurecht).

Riesling Reserve: Gekochtes Rindfleisch ist eines der Gerichte, das auch mit der Fruchtintensität und dem Schmelz eines reifen Rieslings gut leben kann.

Alternativen: Kräftige Weißburgunder oder fruchtige Zierfandler; Klassischer Grüner Veltliner oder Gemischter Satz erfrischt, bleibt aber eher im Hintergrund.

Rotwein: mittelschwerer Zweigelt oder Blaufränkisch mit reifer Frucht

Rindsrouladen

Völlig unerwartet ist dies ein Parade-Schmorgericht für pikante, kraftvolle Weißweine!

Grüner Veltliner kräftig: Eine geradezu ideale Verbindung, die dieser von Würze und Mineralität getragene Wein mit der klassischen Essiggurkerl-Karotten-Fülle und der Senfsoße eingeht.

Gemischter Satz Reserve aus bester Lage.

Alternativen weiß: Weißburgunder mit Schmelz, die kräftigen Weißen aus der Thermenregion oder ein steirischer Grauburgunder.

Alternativen rot: fruchtig, mittelschwere Zweigelt oder ein rustikaler Blauburger.

Rindsbraten

Rindsbraten, Burgunderbraten oder Altwiener Lungenbraten verlangen nach ähnlichen Weinempfehlungen.

Pinot Noir: Ein dezent im Holzfass ausgebauter, reiferer Pinot Noir mit seiner Komplexität harmoniert wunderbar mit Preiselbeeren und Sauce.

Cuvée rot: Eine elegante, nicht zu marmeladige Cuvée eignet sich ebenso für diesen Typus des Rindsbratens, setzt aber einen deutlichen Akzent.

St. Laurent: Er sollte jedoch, reif, ausgewogen und nicht zu tanninbetont sein.

Alternative weiß: Grüner Veltliner oder Zierfandler mit viel Körper und Struktur.

Perwolff
2010, 0.75 l

57 vorrätig