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Grüner Veltliner Sandgrube DAC

2019, 0.75 l

CHF13.50

156 vorrätig

Alkoholgehalt

Grösse

0.75 l

Jahrgang

Restzucker

1 g/l – trocken

Temperatur

Traubensorte

Verschluss

Drehverschluss

Weinart

Weinregion

Winzer

Beschreibung

Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Fruchtiges Bukett nach Mango und Papaya, ein Hauch von frischen Orangenzesten und blütenhonig, dezente Würze. Saftig, elegant, weiße Fruchtnuancen, frisch strukturiert, bleibt haften, ein vielseitiger leichtfüßig wirkender Speisenbegleiter.

Fakten

100 % Grüner Veltliner
Säure: 4,9 g/l
Restzucker: 1 g
enthält Sulfite

Herkunft

Die Kremser Sandgrube, erstmals 1215 als „Sandgrub“ genannt, besteht vorwiegend aus lehmigem Feinsand mit  Grobanteilen an Schotter und Kies im Unterboden. Mäßige Hangneigung nach Süden bringt ideale Bedingungen speziell für den Grünen Veltliner.

Auf Grund seiner hohen Wasserspeicherkapazität (bis 180 Liter Wasser kann 1 m³ Erde speichern) versorgt der Boden auch in trockenen Jahren die Stöcke ausreichend mit Wasser. Zuzüglich brachten wir auf diesen Weingarten ca. 30 cm biologischen Strohmulch auf und konnten so die Extraktwerte deutlich anheben.

Falstaff: 91 Pkte

Aigner Wolfgang

Mehr als 200 Jahre Weinbau in der Familie, dazu weltberühmte Lagen wie „Sandgrube“ und „Weinzierlberg“ – das ist ganz schön viel Tradition, die das Weingut Aigner in Krems mit sich trägt. Doch Wolfgang Aigner, der heute in neunter Generation komplexe, fruchtige und mineralische Weine vinifiziert, empfindet die Geschichte nicht als Last, sondern als Bereicherung.

Aufbauend auf die Pionierarbeit des Großvaters haben sein Vater und er einen eigenständigen Stil geschaffen – Weine für geduldige Kenner, die meist erst nach Jahren der Lagerung ihr Potenzial ausspielen, dann aber das vielgerühmte Terroir der großen Kremser Lagen unvergleichlich schön zum Ausdruck bringen.

Die Lagen sind der größte Schatz des Weinguts Aigner und zugleich ein ständiger Auftrag an den Winzer, das Beste aus diesem bevorzugten Terroir herauszuholen. 15 Hektar Weingärten befinden sich im Besitz der Familie Aigner, der überwiegende Teil davon auf sandigen Lössböden. Die Rieden Frechau und Thalland befinden sich darunter, vor allem aber der Weinzierlberg und die Kremser Sandgrube – zwei wahrhaft klingende Namen in der Welt der edlen Weißweine.

Rund 80.000 Flaschen füllt das Weingut Aigner im Jahr ab. Die Trauben stammen zur Gänze aus eigenen Weingärten. Wie es den Gegebenheiten von Boden und Klima entspricht, entfällt die überwiegende Menge auf Weißwein. Mit knapp 50 Prozent ist der Grüne Veltliner die Hauptsorte, gefolgt vom Riesling und einem sehr fruchtbetonten Chardonnay. Der Sortenspiegel wird durch etwas Gelben Muskateller ergänzt sowie durch einen leichtfüßigen, würzigen Zweigelt, der mit Blauburger zur Cuvée vermählt wird.

„Reife“ ist einer der Schlüsselbegriffe für das Verständnis der Philosophie von Weinmacher Aigner. Daneben spielen zwei andere Leitgedanken eine führende Rolle, nämlich „Tradition“ und „Kraft“. In diesem Dreieck entfaltet sich Aigners kreatives Potenzial: Die Weine sollen nicht modisch daher kommen und schon gar keine vordergründigen Showeffekte liefern, sondern das repräsentieren, was das Wesen und die Größe der Kremser Weine ausmacht – eine Größe, die nicht über Nacht entstanden ist und die daher auch mit Bedacht gepflegt werden muss. Zu diesen traditionellen Werten gehört auch die Lagerfähigkeit: Die besten Weine präsentieren sich noch nach 15 oder 20 Jahren frisch und vital.

Kremstal

Das Kremstal in Niederösterreich ist das Tal des niederösterreichischen Flusses Krems. Diese ist ein linksufriger Zubringer zur Donau, die im Waldviertel entspringt und ursprünglich bei Krems an der Donau in die Donau mündete.

Die 2.368 Hektar große Rebfläche des Kremstals verteilt sich auf drei unterschiedliche Zonen: das eigentliche Kremstal und die historische Stadt Krems, deren westlicher Teil namens „Stein“ direkt an die Wachau anschließt, die östlich anschließenden mächtigen Lössdecken und die kleinen Weinorte südlich der Donau rund um das monumentale Stift Göttweig. Seit 2007 steht Kremstal DAC für würzige Grüne Veltliner und elegante, mineralische Rieslinge, die neben der frischen, klassischen Linie auch als kräftige Reserve Weine auf dem Markt kommen.

In der alten (Wein-)Kulturstadt Krems ist der Weinbezug überall spürbar: Historisch gesehen mit alten Lesehöfen als Zeugnissen der großen Weinbautradition, aus heutiger Sicht mit jungen, erfolgreichen Winzern, einer innovativen Genossenschaft, einer modernen Weinbauschule und nicht zuletzt als Standort der niederösterreichischen Landesweinmesse.

Geologisch verwandt mit der westlich angrenzenden Wachau, herrschen im Stadtgebiet und der engeren Umgebung Urgesteinsverwitterungsböden vor. Daher sind auch Riesling und Veltliner die gebietstypischen Leitsorten. Ähnlich mineralische Weine kommen aus Senftenberg und den kleinen Weinorten entlang des namengebenden Flüsschens Krems. Ganz anders gelagert sind die Rebflächen im Osten der Stadt. Die gewaltigen Lössterrassen, etwa in den Weinorten Rohrendorf und Gedersdorf, verleihen nicht nur der Landschaft einen ganz besonderen Reiz, sondern prägen auch einen etwas runderen, fülligen Veltlinertyp. Südlich der Donau liegen Furth, Palt, Krustetten, Hollenburg, Oberfucha und Tiefenfucha, überragt vom weithin sichtbaren, 1072 gegründeten Benediktinerstift Göttweig. In diesem Teil des Weinbaugebietes tragen viele kleine Heurigenbetriebe dazu bei, den urtümlichen und bodenständigen Charakter zu bewahren.

Ähnlich wie in den benachbarten Weinbaugebieten Wachau und Kamptal kommt auch im Kremstal das klimatische Spannungsfeld stark zur Geltung: Kühle, feuchte Einflüsse aus dem nahen Waldviertel treffen auf warme, trockene aus der pannonischen Tiefebene im Osten. Saftige, finessenreiche Weißweine, vor allem Grüner Veltliner und Riesling, in kleinerem Ausmaß aber auch Weißburgunder und elegante, ausdrucksstarke Rotweine prägen dieses klassische Weinbaugebiet an der Donau, das auch in weintouristischer und kulinarischer Hinsicht viel zu bieten hat.

 

Grüner Veltliner

Die mit Abstand wichtigste Weißweinsorte in Österreich ist der Grüne Veltliner, der von einer Traminer Kreuzung abstammt. Auf die zweite Elternsorte weist ein jahrhundertealter Rebstock hin, der in St. Georgen im Burgenland gefunden wurde.

Herkunft

vermutlich Niederösterreich, Österreich

Abstammung

Natürliche Kreuzung von Traminer x St. Georgen

Die zweite Elternsorte – neben Traminer – wurde in St. Georgen im Burgenland gefunden. Diese Rebsorte wurde nach dem Fundort benannt, da sie nach gentechnischen Untersuchungen keiner bekannten Rebsorte zuzuordnen war. Der Grüne Veltliner ist nicht verwandt mit dem Roten und Frühroten Veltliner.

Weinbaufläche

14.423 ha, 31,0%

Der Grüne Veltliner ist die wichtigste autochthone Rebsorte in Österreich. Die stärkste Verbreitung erfuhr die Sorte in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit der Einführung der Hochkultur nach Lenz Moser. Die größten Anbauflächen befinden sich in Niederösterreich und dem nördlichen Burgenland. Vinifiziert als herkunftstypischer DAC-Wein hat Grüner Veltliner eine bedeutende Stellung in mehreren Weinbaugebieten. Die Anbaufläche hat im Zeitraum von 1999 bis 2015 abgenommen, dominiert aber noch immer die österreichische Weinbaufläche.

Blatt

mittelgroß fünfeckig bis kreisförmig, fünf- bis siebenlappig, tief gelappt, Unterseite mittelstark behaart. Typisch ist die starke weißwollige Behaarung der Triebspitze, wovon sich das Synonym Weißgipfler ableitet.

Traube

mittel bis sehr groß, mitteldicht, kegelförmig, geschultert, mit großen rundlichen bis ovalen Beeren mit grüngelber bis fuchsiggelber Färbung auf der Sonnenseite.

Reifezeit

mittel

Bedeutung, Ansprüche

Grüner Veltliner ist die mit Abstand wichtigste Weißweinsorte in Österreich und hat gegen Ende des vorigen Jahrhunderts weltweit Bekanntheit und Beliebtheit erlangt. Die Sorte ist fruchtbar und bedarf daher einer Ertragsregulierung, gedeiht besonders gut auf tiefgründigen Lössböden, verträgt Trockenheit nicht gut, ist empfindlich in der Blüte, anfällig für Peronospora, Roter Brenner und Chlorose.

Wein

Grüner Veltliner erbringt vom leichten, säurebetonten Wein bis zum hochreifen Prädikatswein alle Qualitätsstufen. Die Lage und Ertragsmenge ist sehr entscheidend für die Qualität. Erwünscht sind würzige, pfeffrige Weine oder Fruchtnoten von Steinobst.

Aperitif

Aperitifweine "öffnen" den Magen und sie bereiten ihn auf die folgenden Speisen vor.

Gleichzeitig überbrücken sie die Wartezeit bis zum Essen und regen den Appetit an. Sie sollten deshalb nicht zu schwer sein, um den Magen nicht schon vor Beginn der Mahlzeit zu belasten.

Bevorzugt geeignet sind daher eher trockene Weine mit einem höheren Säuregehalt, deren leichtere Vertreter eine leichte Mahlzeit einleiten sollten, während kräftigere Speisen auch von etwas gehaltvolleren Aperitifweinen angekündigt werden können.

Alle diese Voraussetzungen erfüllen in perfekter Form hochwertige Schaumweine, allen voran natürlich Sekte aus Österreich nach Champagner-Methode hergestellt, deren spritziger und trockener Grundcharakter förmlich nach einer nachfolgenden Speise verlangt.

Einen schönen Aperitif ergibt auch ein trockener Riesling, auch ein leichter grüner Veltliner oder auch einen leichteren Muskateller aus Österreich.

Grüner Veltliner Sandgrube DAC
2019, 0.75 l

156 vorrätig