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Veranstaltungen

Weinverkostungen

19. Nov - 13:00 - 19. Nov 2022 - 19:30

Restaurant Hof zu Wil
Gewölbekeller
Marktgasse 88
9500 Wil

Anmelden Weinverkostung

Basler Weinmesse 2022

29. Okt - 06. Nov 2022

Messe Basel, Halle 2, 1. Stock
Montag bis Samstag 15.00 - 21.00 Uhr
Sonntag 13.00 - 19.00 Uhr

Unser Stand Basler Weinmesse Stand

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Blaufränkisch Mariental – 100 Falstaff Punkte

2018, 0.75 l

CHF87.00

30 vorrätig

Alkoholgehalt

Grösse

0.75 l

Jahrgang

Temperatur

Traubensorte

Verschluss

Korken

Weinart

Weinregion

Winzer

Restzucker

1 g/l – trocken

Beschreibung
Ein Top-Blaufränkisch aus Österreich mit sensationellen 100 / 100 Falstaff Punkten – besser geht nicht mehr
Dunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Schwarze Frucht, feine Gewürznuancen, etwas Nougat und kandierte Mandarinenzesten, reife Herzkirschen klingen an. Stoffig, dunkle Frucht, süße Textur, verfügt über eine überzeugende Frische, reife, tragende Tannine, wirkt leichtfüßig, feiner Schokoanklang im Abgang, sehr in sich ruhend, zeigt bereits große Länge, süßer Nachhall.

Als das Zugpferd unseres Betriebes sorgt er seit 30 Jahren für mediales Aufsehen und hat bei Blaufränkisch neue Maßstäbe gesetzt. So ein Wein entsteht wenn die beste Sorte auf der besten Lage wächst, alt genug ist und von den besten Leuten gepflegt wird.

Rebsorten:  100% Blaufränkisch

Ausbau: Barrique

Trinktemperatur: 16 – 18 °C

Trinkreife: 2022 – 2026, bei optimaler Lagerung

Falstaff: 100 Punkte

Genussvoll zu

Rind geschmort oder gedünstet, z.B. Entrecôte „Parisienne“, Rindsgulasch, Roastbeef, Hamburger gegrillt, Zwiebelfleisch, geschmorter Ochsenschlepp in Rotweinsauce

 

 

Triebaumer Ernst

Geschichte

Die Familie Triebaumer stammt aus der Gegend von Krumbach in der Buckligen Welt. Der erste Vorfahre, ein Wagnergeselle ist 1691 im Zuge der Gegenreformation als lutherischer Religionsflüchtling in Rust eingewandert. Durch die Heirat einer Weinbauerstochter ist seit dieser Zeit der Wein für uns ein immer wichtigeres Thema geworden.

Über etliche Generationen ist in unserer Familie ein Grundstock an Wissen und Gespür zur Bauernarbeit entstanden. Das Bekenntnis zur Langsamkeit ist ein ganz wichtiger Teil dieser Berufsauffassung. Mit dem Freilandgemüse, Freinlandschweinen und Feinkostprodukten von Richard und Beate kommen wir dem Bild einer urtypischen Bauernwirtschaft wieder einen Schritt näher. Wir behandeln unsere Reben wie Ureinwohner, denen wir ihr Habitat und ihre Selbstbestimmung zurückgeben.

Keller

Mit Argusaugen beobachten wir die zunehmend lachsere Weingesetzgebung, die viele früher undenkbare Verfahren und Zusätze erlaubt. Wir wollen das nicht. Die Weinliebhaber auch nicht, wer dann? Ohne Kennzeichnungspflicht!

Unser Zugang zur Weinwerdung ist ein völlig anderer: ausschließlich Trauben, Aufmerksamkeit, Zeit, Temperatur, Gravitation, Wildhefen und Bakterien, Handwerk, Formen, Werkstoffe und Urvertrauen. Weine werden lassen, begleiten in ihren Talenten, fördern sie die Richtung bestimmen lassen und gemäß ihrer Persönlichkeit präzisieren.

In unserem Beruf gibt es viele Mysterien, aber die Gärung ist das größte davon. Demütig zusehen wie alles von Natur aus gut wird - ist in unserer Zeit des technischen Machbarkeitswahns die Herausforderung.

Lagen

Die malerische Aussicht über den Neusiedlersee in die pannonische Weite teilen sich alle unsere Rieden. Vom Westufer her durch mehrere Gebirgszüge vor den Witterungsunbilden weitestgehend geschützt, öffnen sie sich einem Amphitheater gleich Richtung Südosten. Moderate Niederschläge um 500 mm pro Jahr, die riesige Wasseroberfläche des Sees als Klimaregulator und als Spiegel, der das erste Morgenlicht auf die ausgeruhten Blätter der Reben am Westufer konzentriert, sind die prägenden Einflüsse. Die enormen geologischen Unterschiede der jeweiligen Lagen werden bei den Einzelbeschreibungen dann gesondert behandelt:

  • Vogelsang
  • Greiner
  • Mariental
  • Bandkräftn
  • Gmärk
  • Oberer Wald

Gesunder Boden

Der vom großen Querdenker Friedensreich Hundertwasser schon in den 60igern ausformulierte Gegensatz von humusmehrender und humuszehrender Landwirtschaft hat nach wie vor Gültigkeit. Eine enkeltaugliche Gesellschaft wird sich nur entwickeln können im Wissen um die Endlichkeit lebenswichtiger Ressourcen und die absolute Abhängigkeit des Lebens von solarer Energie. Die Pflanzen transmutieren Licht zu speicherbarer Materie, die wiederum Grundlage jedes weiteren Bodenlebens ist. Unsere vollkommen in die vom Konkurrenzgedanken dominierte, neoliberale Wirtschaft verstrickte Bildung, hat diesen Zusammenhang lange nicht verstehen können.

Dabei liegt es auf der Hand, dass der erste Schritt zu jeder Ökologisierung mit möglichst vollflächiger Begrünung beginnen muß. Nach inzwischen 25 jähriger Erfahrung und der Entwicklung einer vielartigen Wiese zwischen den Weinstöcken dieser Weingärten ist der Beweis erbracht, dass es um Kooperation geht und unser großer Visionär Recht hatte.

Die Anlagen kommen in einen humusaufbauenden und lebensbejahenden Kreislauf, wodurch sich letztendlich die unspezifischen Abwehrkräfte der Reben erhöhen und sich ein wohlbalanciertes Gleichgewicht einstellt. Wir nähern uns dem natürlichen Habitat der Rebe weitest möglich an und produzieren Trauben aus artgerechter Haltung mit dem vollem Potential des Standorts.

Selektive Handlese

Die selektive Handlese stellt einen der wichtigsten Grundpfeiler der Qualitätsweinproduktion dar. Sollte eine maschinelle Ernte irgendwann in ferner Zukunft noch so genau möglich sein, kann sie niemals die Exaktheit und emotionale Komponente der Handarbeit erreichen. Man kann dabei synergetisch - integrativ Eins sein, in konkreter Begegnung mit den Trauben  und ihrer Arbeit, mediativ den Wein spüren, demütig das Werden erfahren, sowie uns in unserer Rolle als Heger und Teil des Ganzen wahrnehmen.

Wein ist ein Kulturgut und für den menschlichen Genuss gedacht, dadurch hat er auch sozialen Standards zu genügen und darf sich nicht in ein austauschbares Industrieprodukt verwandeln.

Für eine Entwicklung, die wieder das Leben in den Mittelpunkt unseres wirtschaftens rückt und dem Menschen die Achtsamkeit zu Teil werden lässt, die er verdient, gehören die endlichen Ressourcen besteuert und die Arbeit von Abgaben befreit. Als Ziel sehen wir Kostenwahrheit, Verursacherprinzip und Standortgerechtigkeit für eine enkeltaugliche Entwicklung. Um unsere langjährige und perfekt geschulte Erntemannschaft für die oft anspruchsvolle und langwierige Arbeit zu motivieren, gibt es beim ausgiebigen Mittagessen auch immer die Weine zu verkosten. So wird die Sinnhaftigkeit des Selektionierens vermittelt und die Präzision ständig neu auf dem höchsten Niveau gehalten.

Terra Preta

Auf unserem konsequenten Weg zurück in eine Kreislaufwirtschaft sind wir jetzt auf die uralte Technik Terra Preta gestoßen. Dabei wird aus holzigen Pflanzenabfällen selbst erzeugte Holzkohle belebt/kompostiert und dann in den Boden eingebracht.
Holzkohle besteht zu 80-90% aus Kohlenstoff und ist deshalb zur Reduktion des Co2 Gehaltes der Luft top aktuell. Das ist Klimafarming und kann den Co2 Fußabdruck unseres Betriebes minimieren. Im Boden ist die Kohle über gesicherte Jahrhunderte stabil, erhöht durch ihr 2/3 Porenvolumen die Nährstoff -  Wasserspeicherkapazität und dadurch die Bodenfruchtbarkeit und Ausgeglichenheit des Pflanzenwachstums.

Erste vielversprechende Versuche haben wir im Winter 2010/11 gestartet, inzwischen produzieren wir ca. 15m3 Kohle/Jahr, und speichern damit ca. 40t Co2 auch aus unserer aller Luft. Inzwischen haben wir drei verschiedene Methoden zur Herstellung von Pflanzenkohle entwickelt, die jeweils durch eine sauerstoffreiche, saubere Verbrennug gekennzeichnet sind.

Bei der Pyrolsemethode werden diverse Pflanzenreste verkohlt und das entstehende Gas zur Raumheizung herangezogen. Die Kohle wird teilweise von unseren Tieren gefressen, fördert dadurch deren Gesundheit und bindet im Kompost Sickerwässer, Gerüche und CO2, um sodann jahrtausendlang als Bodenverbesserung zu dienen. Diese Kaskadennutzung ist Kreislaufwirtschaft und aufbauende Bauernarbeit in ihrer reinsten Form, aber natürlich nicht kompatibel mit der heutigen Engstirnigkeit derer, die glauben, unsere Freiheiten ständig mehr beschneiden zu dürfen. Um den vielfältigen Anforderungen unserer Zeit gerecht zu werden, akzeptieren wir weder Dogmen, denn bei uns entwickelt sich die Zukunft experimentell, wie der Philosoph Roland Steidl sagen würde oder mit Pierre Curie gesprochen: "Der Zufall trift nur auf den vorbereiteten Gast".

Weine

Heute steht uns das Wissen zur Verfügung, die Landwirtschaft als einen tragenden Teil einer enkeltauglichen Wirtschaftsweise zu entwickeln. Großzügige Steigerung der Artenvielfalt und die dadurch angekurbelte Biomassenproduktion auf der Fläche beruhigen das monokulturelle
"Bauchweh" auf allen Ebenen. So kommt der natürliche Kreislauf von sich aus wieder in Schwung, durch unser Zulassen.

Vielfalt bedingt Stabilität, wovon die Reben und die darauf reifenden Trauben voll erfasst werden. Diese Wachstumsbedingungen für Trauben aus artgerechter Haltung, die Findung des entsprechenden Erntezeitpunkts, selektive Handlese mit höchstem Anspruch auf Naturhefen sind die Grundlagen für eine Weinwerdung, die auf Handwerk, Zeit und Urvertrauen beruht und für Jahrzehnte vor Lebensfreude und Eigenständigkeit vibrierende Weine hervorvorbringt.

Um die innere Schönheit unserer Jungweine ohne jegliches Eingreifen zu erhalen und zu entwickeln, nutzen wir in unseren traditionellen Kellern größtenteils Holzfässer. Die Fässer von 300 bis 5000 Liter ermöglichen ihnen aus eigenem Antrieb ihre Entwicklungsprozesse zu durchschreiten, um zu ihrer Mitte zu finden. Nach der jeweiligen Ausbauzeit werden die Weine schonend zusammengezogen. Alle Reserveweine können unfiltriert gefüllt werden, da sie ausreichend Zeit zur Sedimentation hatten.

Mit der Gesamtheit unserer Arbeit legen wir das Fundament für einen Wein, mit dem das volle Spektrum der Ruster Böden und unserer Rebsorten - allen voran der Blaufränkisch - ungschönt mit der vollen inneren Spannung, Struktur und Tiefgründigkeit Schluch für Schluck erlebbar wird.

Das sagt Falstaff

Familie Triebaumer hat mit dem Blau­fränkisch Mariental aus dem Jahr 1986 vor 30 Jahren eine neue Ära für den österreichischen Rotwein eingeläutet. Heute steht ihnen das Wissen zur Verfügung, die Landwirtschaft als einen tragenden Teil einer enkeltauglichen Wirtschaftsweise zu entwickeln. Großzügige Steigerung der Artenvielfalt und die dadurch angekurbelte Biomasseproduktion auf der Fläche beruhigen das monokulturelle »Bauchweh« auf allen Ebenen. Durch ihr Zulassen kommt der natürliche Kreislauf von sich aus wieder in Schwung. Ganzjähriger Arbeitseinsatz ihrer Schafherde erhöht den Energiepegel in den Anlagen auf ein ganz neues Niveau. Vielfalt bedingt Stabilität, wovon die Reben und die darauf reifenden Trauben voll erfasst werden. Diese Wachstumsbedingungen für Trauben aus artgerechter Haltung, die Findung des entsprechenden Erntezeitpunkts, selektive Handlese mit höchstem Anspruch und Naturhefen sind die Grundlage für eine Weinwerdung, die auf Handwerk, Zeit und Urvertrauen beruht und für Jahrzehnte vor Lebensfreude und Eigenständigkeit vibrierende Weine hervorbringt. Um die innere Schönheit der Jungweine ohne jegliches Eingreifen zu erhalten und zu entwickeln, nutzt Familie Triebaumer in ihren traditionellen Kellern größtenteils Holzfässer. Diese haben ein Fassungsvolumen von 300 bis 5000 Liter und ermöglichen es den Weinen, aus eigenem Antrieb ihre Entwicklungsprozesse zu durchschreiten, um zu ihrer Mitte zu finden. Nach der jeweiligen Ausbauzeit werden sie schonend zusammengezogen. Alle Rotweine und Urwerke können unfiltriert gefüllt werden, da sie ausreichend Zeit zur Sedimentation hatten. Mit der Gesamtheit ihrer Arbeit legen die Triebaumers das Fundament für Weine, mit denen das volle Spektrum der Ruster Böden und ihrer Rebsorten – allen voran der Blaufränkisch – ungeschönt mit der vollen inneren Spannung, Struktur und Tiefgründigkeit Schluck für Schluck erlebbar wird.

Neusiedlersee

Das Weinbaugebiet Neusiedlersee im Osten des Neusiedler Sees reicht von den Hügeln und der großen Weinstadt Gols über den flachen Heideboden bis hinunter in den melancholischen Seewinkel. Auf 6.675 Hektar Rebfläche reift hier an den Ufern des flachen Steppensees eine große Sortenvielfalt heran.

Seit März 2012 steht die neue Neusiedlersee DAC für die vom Klima und Boden geprägten fruchtigen und harmonischen Rotweine der Sorte Zweigelt, die es auch mit der Zusatzbezeichnung Reserve als Zweigelt-dominierte Cuvée gibt. Dabei umfasst das Gebiet für Neusiedlersee DAC den politischen Bezirk Neusiedl am See mit Ausnahme der Gemeinden Winden und Jois.

Die Weißweine, die mit der Herkunftsbezeichnung Burgenland weiterhin als Qualitätsweine auf den Markt kommen, bestechen durch ihren schönen Körper und Balance. Die neue Generation dynamischer Winzer des Gebiets ist vor allem mit kraftvollen Rotweinen erfolgreich, während das unvergleichliche Kleinklima im Seewinkel mit großer Regelmäßigkeit einige der größten edelsüßen Weine der Welt hervorbringt.

Sonne pur können die Reben in den weitläufigen, geschlossenen Weingärten speichern. Das voll wirksame pannonische Klima mit seinen heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern sorgt gemeinsam mit dem Neusiedler See als Temperaturregler für eine lange Vegetationsperiode. Hohe Luftfeuchtigkeit und herbstliche Nebeleinfälle begünstigen besonders in den Weingärten zwischen den zahlreichen kleinen Salzlacken („Zicklacken“) im südlichen Seewinkel die Bildung der begehrten Edelfäule (Botrytis cinerea) als Basis für höchste Prädikatsweine wie Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen, speziell auch aus der Rebsorte Welschriesling . Diese Spezialitäten haben wesentlich dazu beigetragen, den im Vergleich zu traditionsreicheren österreichischen Weinbaugebieten noch relativ jungen Seewinkel in der ganzen Welt bekannt zu machen. Die unterschiedlichen Böden – aus Löss und Lehm bis zu Sand und Schotter – lassen eine ebenso vielfältige Rebsortenpalette gedeihen.

Sind es beim Weißwein neben der Leitsorte Welschriesling vor allem Weißburgunder und Chardonnay sowie aromatische Sorten, so steht im roten Segment der Blaue Zweigelt an der Spitze, begleitet von Blaufränkisch, St. Laurent und Blauburgunder sowie internationalen Zuzüglern. Ob fruchtcharmant ausgebaut oder im Holzfass gereift, ob reinsortig oder als Cuvée – die Rotweine vom Neusiedler See sind eindeutig auf Erfolgskurs.

Als Ausgleich zum weinkulinarischen Verwöhnprogramm bieten sich Radtouren, Reiten oder Wassersport an, auch die Auswahl an Gästezimmern in jeder Kategorie lässt nichts zu wünschen übrig. Von Neusiedl und Gols am Nordufer über Podersdorf, Illmitz, Apetlon und Pamhagen im Süden bis zu Andau, Frauenkirchen oder Mönchhof im Osten des Gebietes. Kulturelle Glanzlichter setzt das Schloss Halbturn mit Ausstellungen und Konzerten rund ums Jahr.

 

Blaufränkisch

Der Blaufränkisch ist ein richtiger „Mitteleuropäer“. Diese alte heimische Sorte ist eine Kreuzung aus der Blauen Zimmettraube und Weißer Heunisch. Verbreitet vor allem in den Ländern der ehemaligen Habsburger-Monarchie, ist sie Leitsorte im Mittelburgenland, genannt Blaufränkischland.

Rind

Zwiebelrostbraten

Röstaromen mal zwei, da dürfen sich Rotweinfreunde freuen, das ist die Stunde kraftvoller, extraktreicher und gut strukturierter Rotweine!

Blaufränkisch Reserve: Ein großer Blaufränkisch mit Beerenfrucht und feiner Säure ist der ideale Kontrapunkt zur Intensität von Zwiebeln, dunkler Sauce und angebratenem Fleisch.

Cuvée rot: Heimischen Sorten und Cabernet oder Merlot bringen einen Schuss Exotik ins Spiel

Tafelspitz

Tafelspitz, Schulterscherzl, Beinfleisch & Co zählen zu den Flaggschiffen der Wiener Küche. Sie werden in Wien traditionell mit Apfelkren (Meerrettich) und Schnittlauchsauce, am Land oft mit Semmelkren, jedenfalls aber mit Rösterdäpfeln serviert.

Grüner Veltliner, kräftig: Er hebt die Aromen und kann auch den obligaten Apfelkren kontern (kommt auch mit Semmelkren bestens zurecht).

Riesling Reserve: Gekochtes Rindfleisch ist eines der Gerichte, das auch mit der Fruchtintensität und dem Schmelz eines reifen Rieslings gut leben kann.

Alternativen: Kräftige Weißburgunder oder fruchtige Zierfandler; Klassischer Grüner Veltliner oder Gemischter Satz erfrischt, bleibt aber eher im Hintergrund.

Rotwein: mittelschwerer Zweigelt oder Blaufränkisch mit reifer Frucht

Rindsrouladen

Völlig unerwartet ist dies ein Parade-Schmorgericht für pikante, kraftvolle Weißweine!

Grüner Veltliner kräftig: Eine geradezu ideale Verbindung, die dieser von Würze und Mineralität getragene Wein mit der klassischen Essiggurkerl-Karotten-Fülle und der Senfsoße eingeht.

Gemischter Satz Reserve aus bester Lage.

Alternativen weiß: Weißburgunder mit Schmelz, die kräftigen Weißen aus der Thermenregion oder ein steirischer Grauburgunder.

Alternativen rot: fruchtig, mittelschwere Zweigelt oder ein rustikaler Blauburger.

Rindsbraten

Rindsbraten, Burgunderbraten oder Altwiener Lungenbraten verlangen nach ähnlichen Weinempfehlungen.

Pinot Noir: Ein dezent im Holzfass ausgebauter, reiferer Pinot Noir mit seiner Komplexität harmoniert wunderbar mit Preiselbeeren und Sauce.

Cuvée rot: Eine elegante, nicht zu marmeladige Cuvée eignet sich ebenso für diesen Typus des Rindsbratens, setzt aber einen deutlichen Akzent.

St. Laurent: Er sollte jedoch, reif, ausgewogen und nicht zu tanninbetont sein.

Alternative weiß: Grüner Veltliner oder Zierfandler mit viel Körper und Struktur.

Blaufränkisch Mariental – 100 Falstaff Punkte
2018, 0.75 l

30 vorrätig